Zukunftsforum NRW-Niederlande stärkt grenzüberschreitende Partnerschaft in Energie und Sicherheit
Leni HerrmannZukunftsforum NRW-Niederlande stärkt grenzüberschreitende Partnerschaft in Energie und Sicherheit
Das zweite Zukunftsforum NRW-Niederlande ist kürzlich im Grand Hotel Huis ter Duin zu Ende gegangen. Führungskräfte aus beiden Regionen kamen zusammen, um gemeinsame Herausforderungen in den Bereichen Energie, Sicherheit und Wirtschaftspolitik anzugehen. Die Veranstaltung unterstrich die enge Partnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden und mündete in Appelle für eine vertiefte Zusammenarbeit in zentralen Feldern.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst eröffnete das Forum mit den Worten, die beiden Regionen seien starke Partner, enge Freunde und vertrauensvolle Nachbarn. Seine Rede gab den Ton an für Diskussionen über den Ausbau der Energiepartnerschaft, die Verbesserung der grenzüberschreitenden Mobilität sowie die Bewältigung von Migration und innerer Sicherheit.
Jean Asselborn lieferte eine geopolitische Einschätzung der aktuellen Lage Europas, während Dr. Nikolaus Meyer-Landrut warnte, dass keine der Regionen die großen Probleme allein lösen könne. Ihre Beiträge verdeutlichten die Notwendigkeit gemeinsamer Initiativen.
Im Mittelpunkt standen Reformen im Energiesektor, wobei sich Dr. Leonard Birnbaum, Willemien Terpstra und Otto Fricke für strukturelle Veränderungen einsetzten. Gleichzeitig untersuchten Eva van Pelt und Jan Keller, wie benachbarte Regionen zu Hochtechnologie-Standorten ausgebaut werden könnten.
Peter Altmaier zog Parallelen zwischen dem Zukunftsforum und dem historischen Évian-Forum und deutete an, dass es das Potenzial habe, die langfristige Politik zu prägen. Die Veranstalter kündigten an, in einem gemeinsamen Manifest konkrete Handlungsempfehlungen zu formulieren. Die nächste Ausgabe des Forums ist bereits für den 30. und 31. Oktober 2025 geplant.
Die Schlussbotschaft des Forums war klar: Eine engere Zusammenarbeit ist entscheidend, um die Herausforderungen in Energie, Sicherheit und Wirtschaft zu meistern. Ein gemeinsames Manifest wird in den kommenden Monaten politische Vorschläge konkretisieren. Das nächste Treffen 2025 wird auf diesen Diskussionen aufbauen.






