Zoll stoppt unsichere Laser-Schweißmaschinen aus China an der deutschen Grenze
Niklas NeumannZoll stoppt unsichere Laser-Schweißmaschinen aus China an der deutschen Grenze
Zollbeamte in Arnsberg haben kürzlich drei Laser-Schweißmaschinen an der Einfuhr nach Deutschland gehindert – aus Sicherheitsbedenken. Die Geräte, die ein heimisches Metallverarbeitungsunternehmen bestellt hatte, entsprachen bei der Ankunft nicht den EU-Sicherheitsstandards. Die Behörden verlangten Nachbesserungen, bevor der Import freigegeben werden konnte.
Die Maschinen waren von einem deutschen Metallbetrieb online erworben worden, nachdem das Unternehmen den chinesischen Lieferanten auf einer Fachmesse kennengelernt hatte. Bei der Ankunft am Zoll in Arnsberg stellten Prüfer jedoch fest, dass die erforderlichen Unterlagen fehlten und die Sicherheitskennzeichnungen unzureichend waren. Die Bezirksregierung Arnsberg, zuständig für die Marktüberwachung, bestätigte, dass die Ausrüstung nicht der EU-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG entsprach.
Dem Unternehmen wurde die Möglichkeit eingeräumt, die Mängel zu beheben. Nach den notwendigen Anpassungen wurden die Maschinen erneut geprüft und schließlich für den Import freigegeben. Die Richtlinie, die einheitliche Sicherheitsvorschriften im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum festlegt, wurde in ähnlicher Form auch von der Schweiz und der Türkei übernommen.
Der Fall unterstreicht die Bedeutung der Einhaltung der EU-Maschinenverordnung. Das Metallverarbeitungsunternehmen konnte die Probleme erfolgreich lösen, sodass die Laser-Schweißmaschinen nun legal ins Land eingeführt werden durften. Die Behörden bestätigten, dass die überarbeiteten Geräte nun alle geforderten Sicherheitsstandards erfüllen.






