Wolfsburg setzt auf Christian Eriksen als Führungsspieler – ohne ein Spiel absolviert zu haben
Niklas NeumannWolfsburg setzt auf Christian Eriksen als Führungsspieler – ohne ein Spiel absolviert zu haben
VfL Wolfsburg hat unter dem neuen Cheftrainer Paul Simonis seinen Führungskreis neu aufgestellt. Zu den Veränderungen gehört die Berufung von Christian Eriksen – obwohl der Mittelfeldspieler noch keine einzige Minute für den Verein absolviert hat. Auch mehrere andere Spieler wurden in die Gruppe berufen, was einen Neuanfang für das Team markiert.
Eriksen unterschrieb seinen Vertrag bei Wolfsburg erst drei Tage vor dem Spiel gegen den 1. FC Köln, bei dem er zwar im Kader stand, aber auf der Bank blieb. Obwohl er noch nicht zum Einsatz gekommen ist, kündigte Simonis seine sofortige Aufnahme in den Führungskreis an. Der Trainer deutete zudem an, dass Eriksen am kommenden Wochenende im Spiel gegen Borussia Dortmund erstmals von der Bank aus zum Einsatz kommen könnte.
Simonis räumte ein, dass der 32-Jährige in den letzten Monaten nicht mit voller Intensität trainiert habe. Der Fokus liege nun darauf, Eriksens Kraft und Spielstärke schrittweise aufzubauen.
Dem neuen Führungskreis gehören außerdem der 37-jährige dritte Torhüter Pavao Pervan und der einflussreiche rechte Außenverteidiger Kilian Fischer an. Kamil Grabara bleibt Teil der Gruppe, während Mattias Svanberg Sebastiaan Bornauw als Vizekapitän ablöst. Maximilian Arnold bleibt unterdessen Klubkapitän – obwohl die bisherige Führungsriege unter dem früheren Trainer Ralph Hasenhüttl aufgelöst worden war.
Der überarbeitete Führungskreis vereint nun Erfahrung mit neuer Verantwortung. Eriksens Berufung, trotz fehlender Spielpraxis, unterstreicht das Vertrauen des Vereins in seinen Einfluss. Das Team wird sich an der Gruppe orientieren, während es sich auf das anstehende Spiel gegen Dortmund vorbereitet.






