14 April 2026, 00:12

Windkraft im Kreis Gütersloh erlebt Rekordwachstum durch neue Genehmigungen

Eine Gruppe von Windkraftanlagen in einem verschneiten Feld mit schneebedeckten Hügeln und Wolken im Hintergrund, Teil eines Erneuerbare-Energien-Projekts.

Windkraft im Kreis Gütersloh erlebt Rekordwachstum durch neue Genehmigungen

Im Kreis Gütersloh boomt der Windkraftausbau

Allein in diesem Jahr wurden 18 neue Windräder genehmigt – deutlich mehr als die vier Anlagen, die 2021 den Zuschlag erhielten. Der deutliche Anstieg folgt einer Anpassung der Regelungen in Nordrhein-Westfalen (NRW), die nun erlaubt, dass Windkraftanlagen doppelt so hoch sein dürfen wie ihr Abstand zum nächsten Wohnhaus.

Federführend bei der Expansion ist die Deutsche WindXperts GmbH, die 13 neue Turbinen errichtet – alle sollen bis Ende 2027 in Betrieb gehen. Das Unternehmen investiert rund 100 Millionen Euro in das Projekt. Zehn der Anlagen entstehen in Harsewinkel (sieben in Greffen, drei in Marienfeld), drei weitere wurden für Herzebrock-Clarholz genehmigt, und zwar im Gebiet Weißes Venn.

Neben Neubauten werden auch zwei ältere Windräder in Langenberg und eine Anlage in Gütersloh im Rahmen von Repowering-Maßnahmen ersetzt. Aktuell sind im Kreis 34 Windkraftanlagen in Betrieb. Zudem zahlt WindXperts für eine Turbine in Spexard eine Landschaftsausgleichsabgabe in Höhe von 30.700 Euro.

Der Anstieg der Genehmigungen ist auf die gelockerten Abstandsregeln in NRW zurückzuführen, die den Bau höherer Anlagen in Wohngebietnähe erleichtern. Durch die neuen Projekte wird sich die Windenergiekapazität des Kreises bis 2027 deutlich erhöhen. Die geänderten Vorschriften haben die Entwicklung spürbar beschleunigt – besonders in Harsewinkel, Herzebrock-Clarholz und anderen Gemeinden. Zudem fließen finanzielle Mittel, wie die Ausgleichszahlung für Spexard, in die Region.

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