25 March 2026, 00:06

Wesels OB und DGB besprechen Fachkräftemangel und Arbeitsmarkt der Zukunft

Schwarz-weiß-Zeichnung der Union Works in Baltimore, Maryland, mit Gebäuden, Bäumen und Rauch im Hintergrund sowie Text unten.

Wesels OB und DGB besprechen Fachkräftemangel und Arbeitsmarkt der Zukunft

Am Freitag, dem 13. März 2026, traf sich eine Delegation des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Niederrhein mit Wesels Oberbürgermeister zu einem Gespräch. Unter der Leitung von Geschäftsführerin Angelika Wagner diskutierte die Gruppe in einem konstruktiven Austausch im Rathaus über drängende Fragen des Arbeitsmarktes und die wirtschaftliche Zukunft der Stadt.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen die aktuellen wirtschaftlichen und beschäftigungspolitischen Herausforderungen Wesels. Seit 2020 verzeichnet die Stadt eine bescheidene Erholung von den Folgen der Pandemie, wobei vor allem die Logistik- und Handelsbranche mit einem jährlichen Wachstum von etwa 2,5 % zulegt. Die strategisch günstige Lage am Rhein hat dabei geholfen, doch der Mangel an Fachkräften – insbesondere in der Produktion und im Ingenieurwesen – bleibt ein Hindernis. Eine alternde Belegschaft und die Konkurrenz durch Nachbarstädte im Ruhrgebiet wie Duisburg verschärfen die Situation zusätzlich, während Inflation und steigende Energiekosten die Probleme weiter verstärken.

Angelika Wagner und die DGB-Delegation brachten die zentralen Anliegen der Beschäftigten zur Sprache, darunter Arbeitsplatzsicherheit und die Stärkung der Tarifautonomie. Sie forderten eine engere Zusammenarbeit mit den lokalen Verantwortlichen, um faire Löhne, stabile Beschäftigungsverhältnisse und soziale Absicherung zu gewährleisten. Oberbürgermeister Rainer Benien stimmte zu und betonte, dass die Kooperation zwischen Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften entscheidend für ein nachhaltiges Wachstum sei.

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Das Treffen bildete den Auftakt für eine fortlaufende Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und den Gewerkschaften. Beide Seiten verpflichteten sich, in den kommenden Monaten die wirtschaftlichen Bedürfnisse der Region und die Stabilität des Arbeitsmarktes anzugehen.

Die Gespräche unterstrichen die Bedeutung gemeinsamer Anstrengungen zur Unterstützung der Weseler Beschäftigten und der lokalen Wirtschaft. Künftige Maßnahmen werden sich auf die Bekämpfung des Fachkräftemangels, die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und den Aufbau langfristiger Partnerschaften konzentrieren. Damit beginnt ein abgestimmteres Vorgehen zwischen Kommunalpolitik und Gewerkschaften.

Quelle