Wesel steht weiter fest an der Seite der ukrainischen Partnerstadt Samar
Lara LangeWesel steht weiter fest an der Seite der ukrainischen Partnerstadt Samar
Die nordrhein-westfälische Stadt Wesel hat ihre langjährige Unterstützung für die Ukraine – insbesondere für ihre Partnerstadt Samar – erneut bekräftigt. Bürgermeister Rainer Benien betonte, dass Wesel so lange Hilfe leisten werde, wie sie benötigt wird, und äußerte zugleich die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Krieges.
Diese Zusage erfolgt vor dem Hintergrund, dass sich seit dem russischen Überfall im Februar 2022 zahlreiche deutsche Städte wie Trier, Kassel und Dortmund offiziell mit ukrainischen Kommunen solidarisiert haben.
Wesel und Samar verbinden seit Jahren enge Partnerschaftsbeziehungen. Erst kürzlich wurde die Verbindung durch den zweiwöchigen Aufenthalt einer Gruppe ukrainischer Kinder und Jugendlicher in Wesel gestärkt. Für diesen Sommer ist bereits ein weiteres gemeinsames Ferienlager für deutsche und ukrainische Kinder geplant.
Serhij Rjesik, der Bürgermeister von Samar, hat Wesel bereits mehrfach mit Delegationen besucht und dabei stets tiefen Dank für die anhaltende Unterstützung ausgedrückt. Ein besonderes Zeichen der Hilfsbereitschaft war die Überlassung eines Radladers an Samar, der über ein Förderprogramm der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) finanziert wurde.
Wesels Engagement steht beispielhaft für das vieler deutscher Städte: So spendete Trier im Mai 2024 einen 61.000 Euro teuren Radlader an seine Partnerstadt Isjum. Kassel unterstützt Truskawez und plant nun eine Solidaritätspartnerschaft mit Schytomyr, während Dortmund ein ähnliches Vorhaben verfolgt. Seit Kriegsbeginn leisten diese Städte materielle und finanzielle Hilfe.
Bürgermeister Benien ließ keinen Zweifel daran, dass Wesel weiter an der Seite der Ukraine stehen wird. Die Partnerschaft mit Samar umfasst praktische Unterstützung, kulturellen Austausch und zukünftige Projekte. Zwar liegen keine genauen Zahlen über das Gesamtvolumen der Hilfe vor, doch das Engagement spiegelt einen bundesweiten Trend wider: Deutsche Kommunen zeigen sich ihren ukrainischen Partnern in dieser schwierigen Zeit verbunden.






