Wegatech Greenergy meldet Insolvenz an – Heimwatt übernimmt Vermögenswerte und Kunden
Lea WagnerWegatech Greenergy meldet Insolvenz an – Heimwatt übernimmt Vermögenswerte und Kunden
Energieunternehmen Wegatech Greenergy GmbH meldete Ende 2023 Insolvenz an
Das deutsche Energieunternehmen Wegatech Greenergy GmbH brach Ende 2023 nach der Beantragung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens zusammen. Das einst rund 200 Mitarbeiter beschäftigende Unternehmen sah sich gezwungen, seine Vermögenswerte nach finanziellen Schwierigkeiten zu veräußern. Der Konkurrent Heimwatt GmbH sprang daraufhin ein und übernahm wesentliche Teile des Geschäfts.
Wegatech Greenergy GmbH hatte im Herbst 2023 beim Amtsgericht Köln einen Antrag auf Eröffnung eines vorläufigen Insolvenzverfahrens eingereicht. Zu Beginn des Jahres 2024 leitete das Gericht aufgrund von Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung des Unternehmens das offizielle Verfahren ein. In der Folge wurden alle 200 Mitarbeiter zu Jahresbeginn freigestellt.
Heimwatt GmbH handelte schnell und erwarb immaterielle Vermögenswerte aus der Insolvenzmasse. Dazu zählten die Marke Wegatech, die Unternehmenswebsite, ein dreistelliger Auftragsbestand sowie Teile des verbleibenden Lagerbestands. Durch die Übernahme der Website sicherte sich Heimwatt zudem Zugang zu einem wertvollen organischen Lead-Kanal.
Das Unternehmen bietet nun rund 600 ehemaligen „Wegahome“-Kunden die Möglichkeit, ihre Systeme über den eigenen Energiemanager smarty weiterzunutzen. Geschäftsführer Malte Twesten bestätigte, dass die Übernahme perfekt zur Expansionsstrategie von Heimwatt passe. Nach der Übernahme hat das Unternehmen seine Aktivitäten auf Westdeutschland ausgeweitet und in Köln ein 20-köpfiges Team aufgebaut.
Mitgeschäftsführer Joost Hansen berichtete von einer starken Performance im Jahr 2024. Zudem kündigte er an, dass Heimwatt auch 2025 weiter profitabel wachsen wolle.
Zusammenbruch von Wegatech Greenergy führt zu Arbeitsplatzverlusten und Marktverschiebungen
Der Kollaps von Wegatech Greenergy führte zum Verlust von 200 Arbeitsplätzen und zur Übernahme seiner Vermögenswerte durch Heimwatt. Der Käufer hat seitdem seine Geschäftsaktivitäten ausgebaut und einen Teil der ursprünglichen Kundschaft gehalten. Die Übernahme stärkt zudem die Marktposition von Heimwatt, das sich damit auf weiteres Wachstum im Jahr 2025 vorbereitet.






