Vier Bürgermeister planen gemeinsam neues Krankenhaus am Niederrhein bis 2025
Lara LangeVier Bürgermeister planen gemeinsam neues Krankenhaus am Niederrhein bis 2025
Vier Bürgermeister der Region Niederrhein haben ihre Entschlossenheit bekräftigt, gemeinsam ein neues Krankenhaus zu errichten. Bei einer Videokonferenz am Donnerstag, dem 4. Dezember 2025, vertieften die Amtsinhaber von Grevenbroich, Bedburg, Jüchen und Rommerskirchen ihre Zusammenarbeit für das Vorhaben. Trotz jüngster Rückschläge betonten sie, dass die Pläne unverändert auf Kurs blieben.
Im Mittelpunkt des Treffens stand die Vorbereitung auf künftige Gespräche mit regionalen und überregionalen Akteuren im Gesundheitswesen. Die Bürgermeister bestätigten, dass sie sich an den vereinbarten Zeitplan halten würden, der eine Machbarkeitsstudie, die Standortauswahl sowie Verhandlungen mit potenziellen Betreibern und Investoren umfasst. Der Grevenbroicher Bürgermeister kündigte an, dass die Stadt nach Abschluss der Studie die Federführung für die nächsten Schritte übernehmen werde.
Unmut äußerten die Teilnehmer über jüngste öffentliche Äußerungen zum Projekt. Dennoch machte die Gruppe deutlich, dass sie weiterhin konstruktiv mit allen Beteiligten zusammenarbeiten werde – einschließlich des Landrats. Bürgermeister Klaus Krüten unterstrich die Dringlichkeit des Vorhabens und erklärte, die medizinische Versorgung für über 100.000 Einwohner dürfe nicht aufgeschoben werden. Nur durch gemeinsames Handeln lasse sich eine nachhaltige Lösung sichern.
Das Projekt gewinnt an Bedeutung, da eine lokale Einrichtung, die Augenklinik am Evangelischen Klinikum Niederrhein in Duisburg-Fahrn, bereits bis Juni 2025 schließen soll. Zwar sind die weiteren regionalen Auswirkungen noch unklar, doch die Bürgermeister bleiben entschlossen, den Neubau des Krankenhauses gemeinsam voranzutreiben.
Die Machbarkeitsstudie wird die nächste Phase des Projekts steuern. Da der Zeitplan weiterhin gilt, bereiten sich die Kommunen nun auf detaillierte Verhandlungen vor. Ihre fortgesetzte Zusammenarbeit zielt darauf ab, die langfristige Gesundheitsversorgung in der Region zu gewährleisten.






