Vermisster in Maisfeld gefunden – GEMA verklagt OpenAI wegen Urheberrechts
Lara LangeVermisster in Maisfeld gefunden – GEMA verklagt OpenAI wegen Urheberrechts
Zwei getrennte Vorfälle haben diese Woche in Deutschland Schlagzeilen gemacht. In einem Fall wurde ein vermisster Mann lebend in einem Maisfeld bei Sonsbeck entdeckt. Gleichzeitig hat sich ein großer Rechtsstreit zwischen einer deutschen Verwertungsgesellschaft und dem KI-Unternehmen OpenAI entwickelt.
Am 21. September orteten Rettungskräfte einen 39-jährigen Mann aus Duisburg in einem Maisfeld in Sonsbeck. Er war bei seiner Auffindung verletzt, aber bei Bewusstsein. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu den Umständen bekannt gegeben.
In einer anderen Entwicklung hat die GEMA, die größte deutsche Verwertungsgesellschaft für Musikrechte, rechtliche Schritte gegen OpenAI eingeleitet. Die Klage dreht sich um die unberechtigte Nutzung von Songtexten in den Trainingsdaten von ChatGPT. Die GEMA wirft OpenAI vor, keine ordnungsgemäßen Lizenzen für die in seinen KI-Modellen verwendeten Inhalte erworben zu haben.
Der Mann aus Duisburg erhält nach seiner Entdeckung nun medizinische Behandlung. Das Ergebnis der GEMA-Klage gegen OpenAI könnte einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie KI-Unternehmen mit urheberrechtlich geschütztem Material umgehen. Beide Fälle befinden sich weiterhin in Ermittlung oder rechtlicher Prüfung.






