18 April 2026, 04:05

US-Amerikaner mit scharfer Munition im Handgepäck am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

Polizeibeamter in Uniform mit Mütze, der eine Waffe hält und in einem Flughafen-Terminal steht, umgeben von Menschen und Gepäck, mit Gepäckwagen, Säulen, Informationsanzeigen und Glastüren im Hintergrund.

US-Amerikaner mit scharfer Munition im Handgepäck am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

65-Jähriger US-Amerikaner am Flughafen Köln/Bonn mit scharfer Munition im Handgepäck gestoppt

Am Flughafen Köln/Bonn wurde ein 65-jähriger US-Amerikaner kontrolliert, nachdem Sicherheitskräfte in seinem Handgepäck eine scharfe 9-Millimeter-Patrone entdeckt hatten. Der Vorfall ereignete sich am Mittwoch, dem 24. September 2025, als der Mann versuchte, in den Sicherheitsbereich zu gelangen. Die Behörden bestätigten später, dass es sich um funktionsfähige Munition handelte.

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Bei einer routinemäßigen Kontrolle des Handgepäcks des Mannes stießen die Sicherheitskräfte auf die einzelne Patrone. Der Reisende gab an, Hobby-Schütze zu sein, konnte jedoch nicht erklären, wie die Munition in sein Gepäck gelangt war. Die Bundespolizei beschlagnahmte die Patrone umgehend.

Nach Hinterlegung einer Sicherheitskaution in Höhe von 500 Euro durfte der Mann seine Reise fortsetzen. Noch am selben Tag bestieg er seinen Flug nach Palma de Mallorca. Dennoch muss er sich wegen Verstößen gegen das deutsche Waffen- und Luftsicherheitsgesetz strafrechtlich verantworten.

Die Bundespolizei wies in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass das Mitführen verbotener Gegenstände in Sicherheitsbereiche von Flughäfen schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern noch an. Der Fall des Mannes wird nach deutschem Recht geprüft, das den Umgang mit Schusswaffen und Munition in öffentlichen Räumen streng reglementiert. Über die Identität des Passagiers oder seine weiteren Reisepläne wurden von den Behörden keine weiteren Angaben gemacht.

Quelle