12 April 2026, 04:05

Ulrike Guérot verliert erneut Kündigungsklage gegen Universität Bonn

Offenes Buch mit dem Titel "Dissertation Juridica de Victore in Expensas Condemando" und sichtbarem Text, der auf gerichtliche Dokumente hinweist.

Politische Wissenschaftlerin Ulrike Guérot verliert erneut vor Gericht - Ulrike Guérot verliert erneut Kündigungsklage gegen Universität Bonn

Die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot hat ihre jüngste juristische Auseinandersetzung mit der Universität Bonn um ihre Entlassung verloren. Das Landesarbeitsgericht Köln bestätigte ein früheres Urteil, wonach ihre Kündigung rechtmäßig war. Damit hat bereits zum zweiten Mal ein Gericht die Entscheidung der Hochschule für gerechtfertigt erklärt.

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Die Universität Bonn hatte Guérot erstmals im Februar 2023 entlassen. Als Begründung führte sie an, Guérot habe in einem Buch, das sie für ihre Bewerbung als Dozentin eingereicht hatte, plagiarisiert. Das Landesarbeitsgericht stimmte zu, dass ihr Fehlverhalten während des Bewerbungsverfahrens die Kündigung rechtfertige.

Guérot ist in den vergangenen Jahren zu einer polarisierenden Figur geworden. Während der COVID-19-Pandemie erregte sie mit scharfer Kritik an den staatlichen Schutzmaßnahmen großes Aufsehen. Zuletzt sorgten ihre Äußerungen zum Ukraine-Krieg für Kontroversen. Kritiker werfen ihr vor, ihre Forderungen nach sofortigen Friedensverhandlungen würden mitunter die Rollen von Angreifer und Opfer verzerren.

Trotz ihrer Berufungen haben die Gerichte durchgehend gegen sie entschieden. Die jüngste Entscheidung bestätigt, dass die Universität rechtmäßig gehandelt hat, als sie das Arbeitsverhältnis beendete. Damit bleibt Guérots Entlassung von der Universität Bonn bestehen. Ihre rechtlichen Möglichkeiten scheinen nun erschöpft, nachdem zwei unabhängige Instanzen die Entscheidung der Hochschule bestätigt haben. Der Fall schließt ein Kapitel in einem Streit ab, der sich um wissenschaftliche Integrität und öffentliche Kontroversen drehte.

Quelle