Stadt präsentiert Wärmeplan für klimaneutrale Zukunft bis 2045
Entwurf der kommunalen Wärmeplanung liegt zur öffentlichen Einsicht aus
Die finale Fassung der Kommunalen Wärmeplanungsstrategie der Stadt ist ab sofort zur öffentlichen Stellungnahme freigegeben. Vom 26. Januar bis 24. Februar können Bürgerinnen und Bürger die Vorschläge prüfen, die den Weg zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 ebnen sollen. Der Plan skizziert grundlegende Veränderungen, wie Gebäude in den kommenden Jahrzehnten beheizt werden sollen.
Im Mittelpunkt der Strategie steht der schrittweise Ersatz von Gas- und Ölheizungen, die derzeit noch über 60 Prozent der städtischen Wärme bereitstellen. Stattdessen sollen Fernwärmenetze ausgebaut werden, die mit Großwärmepumpen, Geothermie und Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen betrieben werden. Für Einzelgebäude empfiehlt der Plan Luft-Wasser-Wärmepumpen sowie hybride Systeme. Damit soll der Einsatz fossiler Brennstoffe bis 2045 um 80 Prozent reduziert werden.
Das Dokument ist online über die Plattform Participation.NRW einsehbar. Wer es vor Ort studieren möchte, kann dies im Deutschlandhaus, Lindenallee 10, Raum 508, von Montag bis Freitag zwischen 8 und 15 Uhr tun. Für eine persönliche Einsichtnahme ist eine Terminvereinbarung per E-Mail an [email protected] erforderlich.
Während der Beteiligungsphase haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Stellungnahmen oder formelle Anmerkungen zu den Plänen abzugeben. Die Strategie ist für alle Kommunen gesetzlich vorgeschrieben und wird regelmäßig aktualisiert, um Eigentümern klarere Handlungsempfehlungen zu geben.
Die Frist für die Stellungnahmen endet am 24. Februar – die Bevölkerung hat damit fast einen Monat Zeit, sich mit den Plänen auseinanderzusetzen. Anschließend wird die Stadt die Strategie finalisieren, die die Wärmepolitik der kommenden Jahre prägen wird. Das Ziel bleibt unverändert: der vollständige Umstieg auf klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045.






