06 April 2026, 20:05

Solinger SPD wählt neues Führungsteam mit Ernst Lauterjung an der Spitze

Gruppe von Menschen vor einem Podium mit einem Mikrofon und einer Tafel mit der Aufschrift "Sancho-Stadtrat tritt dem Stadtrat bei", mit sitzenden und stehenden Zuschauern, Flaggen, einem Feuerlöscher und Deckenleuchten im Hintergrund.

Solinger SPD wählt neues Führungsteam mit Ernst Lauterjung an der Spitze

Die Solinger SPD hat ein neues Führungsteam für ihre Stadtratsfraktion gewählt. Ernst Lauterjung übernimmt den Vorsitz der Gruppe und löst damit Sabine Vischer-Kippenhahn nach einer mit Spannung verfolgten internen Abstimmung ab. Der neue Vorstand vereint erfahrene Mitglieder mit frischen Gesichtern, darunter auch jüngere Vertreterinnen und Vertreter.

Lauterjung sicherte sich die Position, nachdem Iris Preuß-Buchholz auf eine erneute Kandidatur verzichtet hatte. Er betonte seine langjährige Erfahrung im Umgang mit schwierigen Mehrheitsverhältnissen als entscheidenden Faktor für seinen Erfolg. In seinen ersten Äußerungen lobte er die Arbeit der Fraktion in den vergangenen zehn Jahren und behauptete, sie habe für Solingen bedeutende Ergebnisse erzielt.

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Dem neuen Vorstand gehören auch die wiedergewählten Mitglieder Alina Alexandra Nefissi und Salvatore Tranchina an. Um jüngere Perspektiven einzubringen, wurden Florian Pinnow und Natalie Schaffert aufgenommen. Diese Mischung aus erfahrenen und neuen Stimmen soll Kontinuität wahren und gleichzeitig frische Impulse setzen.

Lauterjung scheute sich nicht, die Opposition zu kritisieren. Er warf dem neu gewählten CDU-Bürgermeister Daniel Flemm vor, einen populistischen Wahlkampf geführt zu haben. Dennoch signalisierte die SPD, an ihrer bewährten Politik der letzten Jahre festhalten zu wollen.

Die neue Fraktionsspitze steht nun vor der Herausforderung, Tradition und Erneuerung in Einklang zu bringen. Lauterjungs Erfahrung und die Einbindung jüngerer Mitglieder werden den Kurs der SPD in der kommenden Legislaturperiode prägen. Wie sich diese Verbindung aus Alt und Neu in der Solinger Politik bewährt, bleibt abzuwarten.

Quelle