Solingen setzt auf Transparenz: Neuer Ausschuss stärkt Bürgerbeteiligung
Lea WagnerSolingen setzt auf Transparenz: Neuer Ausschuss stärkt Bürgerbeteiligung
Solingens neuer Ausschuss für Transparenz, Bürgerbeteiligung und Gleichberechtigung trat am 5. Februar 2026 zu seiner ersten Sitzung zusammen. Die Gründung markiert einen Schritt hin zu einer offeneren Kommunalpolitik und erfüllt damit ein zentrales Wahlversprechen der Bürgergemeinschaft für Solingen e.V.
Ziel des Gremiums ist es, Politik und Verwaltung für die Bürgerinnen und Bürger zugänglicher zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen Offenheit, Rechenschaftspflicht und ein respektvoller Dialog mit der Bevölkerung. Über eine Online-Plattform können Anregungen, Anliegen oder Vorschläge nun per E-Mail an [email protected] eingereicht werden.
Den Vorsitz des Ausschusses übernimmt Martin Bender, sein Stellvertreter ist Erkan Sarıkaya. Bisher wurde nur die Auftaktsitzung öffentlich dokumentiert. Weitere Termine oder Sitzungen über das Februar-Treffen hinaus sind noch nicht bekannt gegeben worden.
Die Einrichtung des Ausschusses geht auf ein Wahlkampfversprechen zurück, die Bürgerbeteiligung zu stärken. Durch den direkten Austausch mit der Bevölkerung soll die Kluft zwischen Kommunalpolitik und Bürgerschaft verringert werden.
Die Arbeit des Gremiums beginnt zwar mit einer einzigen bestätigten Sitzung, doch das langfristige Ziel ist klar: Transparenz und Mitgestaltung sollen fest in der Solinger Stadtpolitik verankert werden. Die Bürgerinnen und Bürger haben nun einen offiziellen Weg, lokale Entscheidungen mitzuprägen – auch wenn Details zu künftigen Treffen noch ausstehen.
Verankert in vergangenen Anstrengungen: BfS' langfristiger Drang nach Transparenz
Der neue Ausschuss baut auf früheren Initiativen der Bürgergemeinschaft für Solingen (BfS) auf. In der vorherigen Ratsperiode hat die BfS erfolgreich einen Unterausschuss für Transparenz und Bürgerbeteiligung eingerichtet. Dieser neue Hauptausschuss, der im Jahr 2026 gestartet wurde, stellt eine direkte Fortsetzung dieser Anstrengungen dar und zielt darauf ab, die öffentliche Beteiligung an der Stadtverwaltung von Solingen zu vertiefen.