Solingen kämpft gegen ungerechte Grundsteuerreform 2025 – und fordert NRW-Hilfe
Lara LangeSolingen kämpft gegen ungerechte Grundsteuerreform 2025 – und fordert NRW-Hilfe
Die Stadt Solingen geht bei der Grundsteuerreform in die Offensive. Sie will sicherstellen, dass die Änderungen die Kosten nicht ungerecht zwischen verschiedenen Eigentumsarten verschieben. Der Stadtrat hat sich nun mit einer Bitte um Unterstützung an die Landesregierung gewandt.
Solingen plant, die Grundsteuerreform 2025 ohne Mehreinnahmen umzusetzen. Dafür sind angepasste Bemessungsgrundlagen nötig. Die Stadt befürchtet, dass das aktuelle System zu ungleichen Belastungen zwischen den Eigentumskategorien führen könnte.
Bürgermeister Tim-O. Kurzbach hat an Ministerpräsident Hendrik Wüst geschrieben. In dem Schreiben bittet Solingen um landesweite Musterberechnungen, die vor der Umsetzung zeigen sollen, wie sich die Reform auf verschiedene Immobilien auswirkt.
Die Stadt fordert gesetzliche Maßnahmen, um mögliche Ungleichgewichte auszugleichen. Zudem besteht sie auf sofortige landesweite Bewertungen, die als Grundlage für faire Anpassungen dienen. Ohne diese Schritte könnte die Reform zu ungleichmäßigen finanziellen Belastungen für Eigentümer führen.






