08 May 2026, 18:06

Schwerte: Jugendliche warnen mit Plakaten vor tödlichen Bahngefahren

Vorsichtsschild an einem Bahngleiszaun mit Bäumen, Pfählen, einem Gebäude, Containern, Fahrzeugen und einem bewölkten Himmel.

Schwerte: Jugendliche warnen mit Plakaten vor tödlichen Bahngefahren

Sicherheitskampagne am Bahnhof Schwerte: Warnung vor Gefahren im Gleisbereich

Am 17. Juni fand in der Nähe des Bahnhofs Schwerte eine Aufklärungskampagne zur Sicherheit statt. Organisiert von der Bundespolizeidirektion Dortmund, richtete sich die Aktion gezielt an Jugendliche, um sie über die lebensbedrohlichen Risiken in Bahnanlagen zu informieren. Eine zentrale Rolle bei der Verbreitung der Botschaft spielten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Fröndenberg.

Anlass für die Initiative war ein tragischer Vorfall im Juli 2024: Ein Schüler derselben Schule war ums Leben gekommen, nachdem er auf einen Güterwagen geklettert war und eine unter Strom stehende Oberleitung berührt hatte. Als Reaktion darauf starteten die Behörden eine Präventionskampagne, um auf die Gefahren von Bahntrassenbetreten aufmerksam zu machen.

An der Veranstaltung nahmen die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Fröndenberg gemeinsam mit ihren Lehrkräften und der Schulleitung teil. Sie gestalteten 44 Plakate, die vor den Gefahren im Bahnbereich warnten und entlang eines Zauns in der Nähe des Bahnhofs ausgestellt wurden. Die Bundespolizei betonte dabei besonders die tödlichen Risiken – etwa den Sog vorbeifahrender Züge oder die Tatsache, dass moderne Züge nicht ausweichen oder abrupt bremsen können.

Vertreter mehrerer Institutionen unterstützten die Aktion, darunter das Ordnungsamt, die Landespolizei, die Feuerwehr, die Deutsche Bahn sowie die Stadt Schwerte. Auch regionale und lokale Medien berichteten über die Kampagne.

Als Dank für ihr Engagement luden die Stadt Schwerte und die Verantwortlichen die beteiligten Schülerinnen und Schüler nach der Veranstaltung zu einem Eis ein.

Die Präventionsveranstaltung machte deutlich, wie lebensgefährlich Bahnanlagen sein können – sei es durch fahrende Züge oder unter Strom stehende Anlagen. Die selbst gestalteten Plakate der Jugendlichen und das gemeinsame Auftreten verschiedener Behörden unterstrichen die Warnung nachdrücklich. Die Initiatoren hoffen, dass die Kampagne künftig dazu beiträgt, Unfälle im Gleisbereich zu verringern.

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