25 March 2026, 12:06

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey lösen mit Kuss auf dem roten Teppich Debatte aus

Eine Zeichnung eines Mannes und einer Frau, die sich umarmen und küssen, mit einem Schädel im Hintergrund.

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey lösen mit Kuss auf dem roten Teppich Debatte aus

Ein Kuss unter Freunden auf dem roten Teppich hat eine Diskussion über platonische Zuneigung in der Öffentlichkeit ausgelöst. Scarlett Johansson und Jonathan Bailey tauschten während der Promotion zu Jurassic World: Rebirth einen freundschaftlichen Kuss aus – ein weiteres Beispiel für den wachsenden Trend zu nicht-romantischen Küssen unter Prominenten. Experten zufolge spiegeln solche Gesten tiefere soziale Bindungen wider und haben nichts mit romantischen Absichten zu tun.

Johansson und Bailey küssten sich auf dem roten Teppich und lenkten damit die Aufmerksamkeit auf ihre enge Freundschaft. Bailey verteidigte später den Moment mit den Worten: "Das Leben ist zu kurz, um Liebe nicht auf alle möglichen Arten zu zeigen." Johanssons Ehemann, Colin Jost, habe laut Berichten kein Problem mit dem Kuss, da Bailey seit 2018 offen schwul lebt.

Die Kommunikationsberaterin Judi James bezeichnete den Kuss als ein urtümliches Ritual der Verbundenheit und nicht als sexuelle Handlung. Solche Zeichen der Zuneigung seien in der Natur weit verbreitet – auch Tiere, darunter Primaten, nutzten ähnliche Gesten, um soziale Bindungen und Sicherheit zu stärken. James betonte, dass solche Küsse oft tiefe Freundschaft und nicht Anziehung signalisierten.

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Der Trend ist in der Unterhaltungsbranche nicht neu. In den letzten fünf Jahren hat die öffentliche Akzeptanz für platonische Küsse unter gleichgeschlechtlichen Freunden zugenommen, nicht zuletzt durch virale Momente. Als Harry Styles Nick Jonas bei den BRIT Awards 2021 küsste oder Mitglieder von BTS sich auf der Bühne lässig auf die Wange küssten, trug dies zur Normalisierung solcher Zuneigungsbekundungen bei. Auch andere Stars wie Cat Deeley haben diese Praxis übernommen. Deeley küsste kürzlich ihre beste Freundin Charlie Brear in einem Geburtstagspost und nannte es ein "Gal-Pal-Kuss"-Ritual zur Stärkung der Freundschaft. Ähnlich haben Hannah Waddingham, Gigi Hadid und Madonna ihre Freunde in der Öffentlichkeit geküsst.

Der Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung spiegelt eine generell größere Akzeptanz platonischer Zuneigung unter Freunden wider. Prominente, die nicht-sexuelle Küsse offen zeigen, stoßen heute auf weniger Kritik als noch in früheren Jahrzehnten. Experten gehen davon aus, dass solche Gesten soziale Verbindungen festigen und natürliche Bindungsverhalten widerspiegeln, wie sie auch im Tierreich zu beobachten sind.

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