30 May 2026, 20:04

RWE startet riesiges Batteriespeicherprojekt für stabile Stromnetze in NRW

RWE Fertigt 220 Megawatt/235 Megawattstunden-Batteriespeicheranlage in Deutschland ab

RWE startet riesiges Batteriespeicherprojekt für stabile Stromnetze in NRW

RWE nimmt großes Batteriespeicherprojekt in Nordrhein-Westfalen in Betrieb

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Der Energiekonzern RWE hat ein bedeutendes Batteriespeicherprojekt in Nordrhein-Westfalen fertiggestellt. Die Anlage mit einer Gesamtleistung von 220 Megawatt und einer Kapazität von 235 Megawattstunden ist nun betriebsbereit. Die beiden Standorte in Hamm und Neurath beherbergen die neuen Einrichtungen, die dazu beitragen sollen, das Stromnetz zu stabilisieren.

Das Projekt umfasst zwei separate Speichersysteme. In Hamm entstand eine Anlage mit 140 Megawatt Leistung und 151 Megawattstunden Speicherkapazität. Der Standort in Neurath ergänzt dies um weitere 80 Megawatt und 84 Megawattstunden. Gemeinsam bilden sie eines der größten Batteriespeichernetze Deutschlands.

Alleine das Speichersystem in Hamm besteht aus 690 Batterieschränken, von denen jeder acht Module enthält. RWE hat zudem die notwendige Netzinfrastruktur, darunter Hochspannungstransformatoren, errichtet, um die Anlage an das 110-Kilovolt-Netz anzubinden. Die Batterien sollen vor allem den Regelenergiemarkt unterstützen und so die Netzstabilität sichern – ein entscheidender Faktor angesichts des wachsenden Anteils erneuerbarer Energien.

RWE plant weitere Ausbaumaßnahmen. Als möglichen Standort für zusätzliche Großspeicher hat das Unternehmen das ehemalige Steinkohlekraftwerk Westfalen in Hamm-Uentrop identifiziert. Nikolaus Valerius, Vorstandsvorsitzender der RWE Generation AG, bestätigte, dass man weitere Speicherprojekte dort realisieren wolle, wo geeignete Flächen und Netzanbindungen verfügbar seien.

Das neue Batteriespeichersystem ist nun vollständig ans Netz angeschlossen und einsatzbereit. Seine Bedeutung für die Netzstabilisierung wird mit den sich wandelnden Anforderungen an die Energieversorgung weiter zunehmen. Künftige Projekte von RWE hängen davon ab, passende Standorte mit guter Netzananbindung zu finden.

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