01 April 2026, 00:06

Rouven Schröder übernimmt Gladbachs Krisenmanagement als neuer Sportdirektor

Schwarzes und weißes Bild einer Gruppe von Männern, die auf einem Fußballfeld gehen, einer hält eine Aktentasche und sieht besorgt aus, mit einem Fußballspieler in der Mitte.

Rouven Schröder übernimmt Gladbachs Krisenmanagement als neuer Sportdirektor

Rouven Schröder hat mitten in der Saison das Amt des neuen Sportdirektors bei Borussia Mönchengladbach übernommen. Sein Wechsel folgt auf einen überraschenden Abgang von RB Salzburg, wo er nach nur zehn Monaten eines Vierjahresvertrags vorzeitig ging. Der Schritt sorgte bei seinem Ex-Klub für Verärgerung, auch wenn die finanziellen Modalitäten zügig geklärt wurden.

Schröders Abschied aus Salzburg erfolgte, nachdem er den Transfer aktiv vorangetrieben hatte. Der österreichische Verein bestätigte, dass er während der Verhandlungen finanzielle Zugeständnisse machte – sogar bis hin zur Übernahme eines Teils der Ablösesumme aus eigener Tasche. Gladbach sicherte sich seine Dienste schließlich für eine niedrige sechsstellige Summe, laut Berichten unter einer Million Euro.

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Vor Schröders Ankunft hatte der Verein unter der vorherigen Führung zu kämpfen. In den beiden Spielzeiten vor seiner Verpflichtung beendete die Mannschaft die Bundesliga auf Platz 10 und 11, während der Marktwert des Kaders von 280 Millionen auf 250 Millionen Euro sank. Jährliche Verluste in Höhe von 20 Millionen Euro und ein negatives Netto-Transferergebnis von minus 15 Millionen Euro verschärften die finanzielle Lage. Im Vergleich zu Konkurrenten wie Union Berlin und dem SC Freiburg hinkte Gladbach sowohl sportlich als auch wirtschaftlich hinterher.

Nun liegt die Verantwortung bei Schröder, der vor akuten Herausforderungen steht. Er muss das entscheidende Wintertransferfenster meistern, wichtige Vertragsverhandlungen führen und die anhaltende Krise des Vereins bewältigen.

Sein vorzeitiger Abgang aus Salzburg und der rasche Wechsel zu Gladbach markieren einen riskanten Neuanfang. Seine erste Aufgabe wird es sein, einen unter Druck stehenden Kader mit begrenztem Budget und engen Fristen zu stabilisieren. Die Zukunft des Vereins hängt in den kommenden Monaten maßgeblich von seinen Entscheidungen ab.

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