30 March 2026, 18:09

Rhein-Ruhr diskutiert Olympische Bewerbung 2036 – Bürgerentscheid steht bevor

Luftaufnahme des Olympiastadions in München, Deutschland, umgeben von Stadtgebäuden, Bäumen, Straßen, Fahrzeugen und Gras.

Rhein-Ruhr diskutiert Olympische Bewerbung 2036 – Bürgerentscheid steht bevor

Treffen am 19. März 2026: Rhein-Ruhr-Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele im Fokus

Rund 40 Akteurinnen und Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kamen am 19. März 2026 zusammen, um über die Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele zu diskutieren. Die Veranstaltung, Teil der Reihe "Frühstück mit der Zivilgesellschaft", widmete sich der Frage, wie die Spiele der Region nutzen könnten – ohne dabei andere lokale Prioritäten zu vernachlässigen.

Oberbürgermeister Thomas Kufen und Richard Röhrhoff leiteten die Gespräche und loteten aus, wie gut die Region vorbereitet ist und welche Vorteile eine Ausrichtung mit sich bringen würde. Ziel des Treffens war ein offener Austausch zwischen Stadtvertretern sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Sport, Wirtschaft und Bürgerinitiativen. Die Teilnehmer tauschten Ideen aus, stellten Fragen und knüpften Kontakte, um die weitere Ausgestaltung der Bewerbung mitzugestalten.

Ein zentrales Thema war die Finanzierung. Die Anwesenden betonten, dass Investitionen in die Spiele keinesfalls zu Kürzungen bei essenziellen kommunalen Leistungen führen dürften. Zudem wurde die bestehende Infrastruktur der Region hervorgehoben: Da die aktuellen Sportstätten gut ausgebaut und vernetzt seien, müssten keine neuen Anlagen gebaut werden.

Vertreter aus Wirtschaft und Sport argumentierten, dass die Ausrichtung der Spiele das Profil der Region schärfen und langfristige wirtschaftliche Impulse setzen könnte. Oberbürgermeister Kufen verwies darauf, dass das Rhein-Ruhr-Gebiet bereits viele Anforderungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) erfülle – eine solide Grundlage für eine erfolgreiche Bewerbung.

Nächster Schritt: Bürgerentscheid am 19. April 2026 Die Bewohnerinnen und Bewohner aller 16 Städte der Region stimmen dann ab, ob das Vorhaben weiterverfolgt werden soll. Weitere Informationen zur Bewerbung und zum Bürgerentscheid finden sich unter www.unserewebsite/olympia.

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Der Ausgang der Abstimmung am 19. April 2026 entscheidet, ob die Rhein-Ruhr-Region ihre Olympische Bewerbung offiziell einreicht. Bei einer Zustimmung könnten die Spiele 2036, 2040 oder 2044 stattfinden – abhängig von der Auswahl des IOC.

Die Region setzt dabei auf ihre bestehende Infrastruktur und ein durchdachtes Finanzkonzept, um sicherzustellen, dass die Veranstaltung keine Belastung für lokale Dienstleistungen darstellt. Das Votum der Bürger wird die nächste Phase des Projekts bestimmen.

Quelle