Revolutionäre UltraPLAS®-Beschichtung optimiert Spritzguss mit Plasma-Technologie
Lara LangeRevolutionäre UltraPLAS®-Beschichtung optimiert Spritzguss mit Plasma-Technologie
Forscher des Fraunhofer-Instituts haben UltraPLAS® entwickelt – eine hochmoderne Beschichtung, die speziell für Urformverfahren konzipiert wurde. Die neue Lösung baut auf der früheren PLASLON®-Antihaftbeschichtung auf und bietet verbesserte Leistungen im Spritzguss.
Die Beschichtung entsteht durch ein Kaltplasma-Verfahren namens PE-CVD (Plasma-Enhanced Chemical Vapor Deposition). Sie zeichnet sich durch eine extrem niedrige Oberflächenenergie von unter 28 mN/m und eine minimale Polarität von weniger als 1,5 mN/m aus. Diese Eigenschaften reduzieren die Entformungskräfte und verhindern Verschmutzungen während der Produktion.
UltraPLAS® eignet sich besonders für Werkstoffe wie Werkzeugstahl, Edelstahl und Aluminium. Mit einem hohen Elastizitätsmodul von 28–32 GPa, einer Dichte von 1,5 g/cm³ und einer Mohs-Härte von 5,5 garantiert die Beschichtung Langlebigkeit. Zudem ermöglicht sie eine präzise Oberflächenwiedergabe – von nanostrukturierten Texturen bis hin zu spiegelglatten Finishs.
Ein entscheidender Vorteil ist der Verzicht auf Nachbearbeitungsschritte und externe Trennmittel. Darüber hinaus lässt sich die Beschichtung effizient entfernen und ohne Qualitätsverlust neu auftragen.
Durch den Wegfall zusätzlicher Behandlungsprozesse und die Steigerung der Oberflächenpräzision erhöht UltraPLAS® die Effizienz im Spritzguss. Dank ihrer abnehmbaren Beschaffenheit ist sie mehrmals einsetzbar und behält dabei dauerhaft ihre Leistungsfähigkeit.






