Prinz William und Harry: Wie Kindheitsrivalitäten eine königliche Bruderschaft zerstörten
Lea WagnerPrinz William und Harry: Wie Kindheitsrivalitäten eine königliche Bruderschaft zerstörten
Die Beziehung zwischen Prinz William und Prinz Harry ist seit Jahren angespannt – lange bevor Meghan Markle Teil der königlichen Familie wurde. Die jüngsten Enthüllungen in Harrys Memoiren Spare werfen ein Schlaglicht auf tief verwurzelte Spannungen, darunter Kindheitsrivalitäten und ungleiche Behandlung, die ihre Bindung über die Jahre prägten.
Die Probleme der Brüder begannen bereits in der Kindheit, mit Berichten über handfeste Auseinandersetzungen, etwa ein Gerangel auf der Rückbank eines Autos. Harry behauptete später, er sei stets als der weniger wichtige Bruder behandelt worden – etwa an Details wie der Größe ihrer Schlafzimmer im Kensington Palace. Diese frühen Konflikte legten den Grundstein für spätere Streitigkeiten.
Ihre Beziehung verschlechterte sich weiter, als Harry eine Beziehung mit Meghan Markle begann. Ein hitziger Streit zwischen den Prinzen soll eskaliert sein, nachdem negative Medienberichte über Meghan erschienen – mit einer körperlichen Auseinandersetzung als Höhepunkt. Harry warf William zudem vor, seine Idee für die Invictus Games abgetan zu haben, was er auf ihre anhaltende Rivalität zurückführte.
Trotz Versuchen, den Bruch zu kitten – unter anderem durch Vermittlungsbemühungen von Kate Middleton, besonders bei der Beerdigung von Prinz Philip –, haben die Brüder seit Jahren kein Wort mehr miteinander gewechselt. Kates Bemühungen, sie zu versöhnen, blieben erfolglos; aus den einst eng verbundenen Geschwistern wurden Entfremdete.
Sprecher sowohl Williams als auch Harrys lehnten eine Stellungnahme zu dem Thema ab.
Die Prinzen bleiben zerrüttet, ohne jüngere Kontakte zueinander. Harrys Memoiren haben ihre langjährigen Spannungen in die Öffentlichkeit getragen und Beschwerden offengelegt, die Jahrzehnte zurückreichen. Die Zukunft ihrer Beziehung bleibt ungewiss.






