03 May 2026, 02:06

Polizei zerschlägt Betrugsring in Münster mit illegalen Waffen und 38.300 Euro Bargeld

Brauner Karton mit einem blauen Aufkleber mit der Aufschrift "Polizei Politique Surete de L'Etat" und einem Augensymbol.

Polizei zerschlägt Betrugsring in Münster mit illegalen Waffen und 38.300 Euro Bargeld

Polizeirazzien in Münster und Senden führen zu Festnahmen und Beschlagnahmungen von illegalen Waffen sowie Bargeld

Bei Razzien in Münster und Senden hat die Polizei mehrere Personen festgenommen und illegale Schusswaffen sowie Bargeld sichergestellt. Die Behörden schritten ein, nachdem sie einen mutmaßlichen Betrugsring mit nicht angemeldeten Arbeitnehmern und Sozialversicherungsbetrug aufgedeckt hatten. Gegen zwei Männer und eine Frau wird nun ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft Münster ließ die Durchsuchungen zu Beginn dieser Woche durchführen. Dabei wurde ein 33-jähriger Hauptverdächtiger vorläufig festgenommen, der sich weiterhin in Untersuchungshaft befindet. Ihm wird vorgeworfen, ein Bauunternehmen betrieben zu haben, ohne Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig anzumelden oder die erforderlichen Beiträge abzuführen.

Bei den Durchsuchungen stießen die Ermittler auf mehrere illegale Schusswaffen, bei denen es sich vermutlich um historische Kriegswaffen handelt. Zudem beschlagnahmten sie Bargeld in Höhe von 38.300 Euro an verschiedenen Orten – darunter 12.300 Euro im Haushalt eines 61-jährigen Mannes sowie 26.000 Euro in einem Bankschließfach. Ein Fahrzeug wurde im Rahmen einer Vermögenssicherung beschlagnahmt.

Ein 61-jähriger zweiter Verdächtiger wurde wegen Verstößen gegen Bewährungsauflagen festgenommen. Gegen eine 54-jährige Frau wird ebenfalls ermittelt, da sie dem 33-jährigen Hauptverdächtigen mutmaßlich bei seinen Machenschaften unterstützt haben soll.

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Durch die Aktion wurde ein mutmaßliches Betrugsnetzwerk zerschlagen und illegale Waffen aus dem Verkehr gezogen. Der 33-jährige Hauptverdächtige bleibt in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen gegen seine mutmaßlichen Komplizen andauern. Ob weitere Anklagen erhoben werden, steht noch nicht fest.

Quelle