14 April 2026, 02:06

Polizei Mönchengladbach hilft wohnungslosen Frauen mit Spendenaktion vor dem Winter

Plakat mit einer Person in einem weißen Hemd und blauen Jeans, die in einem verschneiten Feld mit entschlossener Miene steht, umgeben von fetter schwarzer Schrift, die "Hilfe bei der Ernte - Eis wird benötigt, um Lebensmittel für die hungernden Menschen der Welt zu retten" gegen einen hellblauen Himmel liest.

Polizei Mönchengladbach hilft wohnungslosen Frauen mit Spendenaktion vor dem Winter

Polizei Mönchengladbach startet Initiative für wohnungslose Frauen

Die Polizei Mönchengladbach hat eine neue Aktion ins Leben gerufen, um wohnungslosen Frauen in der Stadt zu helfen. Gemeinsam mit dem Diakonischen Werk sammelten Beamte über 30 Kartons mit dringend benötigten Sachspenden für Bedürftige. Die Spenden sollen besonders schutzbedürftigen Frauen helfen, sich auf die kommenden Wintermonate vorzubereiten.

Den Auftakt der Kampagne bildeten Polizeibeamte und ihre Familien, die warme Kleidung, Hygieneartikel, Lebensmittel, Schlafsäcke und Isomatten zusammengetragen hatten. Kriminalrätin Rebekka Höfken und Polizeikommissarin Melanie Brandtner übergaben die gesammelten Sachen anschließend an die Diakonie, die sie an wohnungslose Frauen in ganz Mönchengladbach verteilen wird.

Spenden werden weiterhin in der Oskar-Kühlen-Straße montags und mittwochs zwischen 9 und 11 Uhr entgegengenommen. Besonders Winterkleidung bleibt dringend gesucht, da die Temperaturen bereits sinken. Das "Frauenprojekt" zielt darauf ab, die Situation obdachloser Frauen durch die Bereitstellung alltäglicher Grundversorgung zu verbessern und eine Verschärfung ihrer Lage zu verhindern.

Brigitte Bloschak, Leiterin des städtischen Fachbereichs Wohnungsnotfallhilfe, begrüßte das Engagement der Polizei. Sie betonte, dass wohnungslose Frauen oft übersehen würden und nur schwer Zugang zu regulären Hilfsangeboten fänden. Die Initiative soll diese "unsichtbaren" Betroffenen noch vor Einbruch der kalten Jahreszeit erreichen.

Die gesammelten Spenden werden über das Netzwerk der Diakonie an bedürftige Frauen verteilt. Bereits jetzt konnten durch die Polizeiaktion über 30 Kartons mit Sachspenden überreicht werden – weitere sollen folgen. Die Kampagne unterstreicht die fortlaufende Zusammenarbeit zwischen lokalen Behörden und Wohlfahrtsverbänden, um schutzbedürftige Gruppen zu unterstützen.

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