Polizei Mönchengladbach ahndet 204 Verkehrsverstöße bei EU-weitem Sicherheitseinsatz
Lea WagnerPolizei Mönchengladbach ahndet 204 Verkehrsverstöße bei EU-weitem Sicherheitseinsatz
Die Polizei Mönchengladbach hat kürzlich an einer europaweiten Verkehrsaktion zur Verbesserung der Verkehrssicherheit teilgenommen. Die unter dem Namen Operation Fokus auf die Straße durchgeführte Kampagne fand vom 6. bis 12. Oktober im Rahmen der koordinierten Aktionswochen des ROADPOL-Netzwerks statt. Die Beamten konzentrierten sich dabei auf Ablenkungen im Straßenverkehr, insbesondere auf die unsachgemäße Nutzung elektronischer Geräte am Steuer.
Während der Operation führten die Beamten an zwei Tagen Kontrollen in Rheydt und Mönchengladbach durch. Insgesamt wurden 204 Autofahrer und Radfahrer wegen verschiedener Verstöße angehalten.
Im Mittelpunkt standen dabei Fahrer, die ihr Mobiltelefon ohne Freisprecheinrichtung nutzten. Die Polizei registrierte 38 Fälle von illegaler Handybenutzung am Steuer. Fünf Personen wurden dabei erwischt, wie sie Navigationsgeräte bedienten, und zwei sahen sich während der Fahrt Videos auf ihrem Handy an.
Weitere Verstöße umfassten 16 Fahrer, die ohne angelegten Sicherheitsgurt unterwegs waren. Zwei Autofahrer missachteten rote Ampeln, und vier Personen fuhren ohne gültigen Führerschein. Ziel der Aktion war es, Verkehrsregeln durchzusetzen, das Risikobewusstsein zu schärfen und Unfälle durch Ablenkung zu verringern.
Die Kontrollen waren Teil einer größeren europäischen Initiative, um gefährliches Fahrverhalten einzudämmen. Durch die Bekämpfung von Ablenkungen sowie die Überprüfung von Gurt- und Führerscheinpflichten hofft die Polizei, die Straßen sicherer zu machen. Die Ergebnisse fließen in die laufenden Kampagnen der ROADPOL-Initiative ein.






