19 June 2026, 14:04

Polizei kontrolliert riskante E-Scooter-Nutzung vor Dortmunder Schulen

Konzentrierte Aktion an mehreren Schulen: E-Scooter-Panne am Morgen löst Besorgnis aus

Polizei kontrolliert riskante E-Scooter-Nutzung vor Dortmunder Schulen

Die Dortmunder Polizei hat in den frühen Morgenstunden Kontrollen an fünf weiterführenden Schulen durchgeführt. Die Aktion richtete sich gegen die Nutzung von E-Scootern und E-Bikes zwischen 7 und 9 Uhr. Beamte dokumentierten dabei zahlreiche Verstöße, darunter das Fahren auf verbotenen Flächen und gefährliche Fahrpraktiken.

Am häufigsten wurde das Fahren auf nicht zugelassenen Flächen registriert – stadtweit 36 Fälle, davon allein 14 an Schulen. Zudem stellten die Beamten wiederholt fest, dass zwei Personen einen einzigen E-Scooter gemeinsam nutzten.

An zwei Schulen wurden fünf E-Scooter von Schülern unter 14 Jahren beschlagnahmt. Ein 12-jähriger Junge wurde mit einem nicht zugelassenen E-Bike erwischt, das mit einem Gasdrehgriff ausgestattet war. Darüber hinaus leitete die Polizei sechs Strafanzeigen wegen Verstößen gegen die Pflichtversicherung ein.

Weitere Verstöße betrafen das Fahren in falscher Richtung, Parkvergehen und Probleme mit der Anschnallpflicht in Schulnähe. In einem Fall saß ein Kind nicht ordnungsgemäß gesichert in einem Fahrzeug. An vier Schulen gab es ordnungsrechtliche Maßnahmen, während eine Schule stattdessen auf präventive Aufklärung setzte.

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Die Kontrollen zeigten typische Fehlverhalten bei der Nutzung von E-Scootern auf, etwa das Fahren auf Gehwegen statt auf Radwegen oder Straßen. Beschlagnahmungen und Strafanzeigen gehörten zu den Konsequenzen. Schulen und Polizei arbeiten weiterhin daran, unsicheres Verhalten und Rechtsverstöße zu unterbinden.

Quelle