Polizei Hamm geht mit Härte gegen Raser und illegales Tuning vor
Polizei Hamm startet Verkehrssicherheitsaktion am Karfreitag, 18. April
Unter dem Motto „Rotlicht für Raser, Protzer und illegales Tuning“ führte die Polizei Hamm an Karfreitag eine groß angelegte Kontrollaktion durch, um gefährliches Fahrverhalten einzudämmen. Mit modernster Technik überprüften Beamte im gesamten Stadtgebiet Verkehrsverstöße.
Im Einsatz waren zwei Messfahrzeuge sowie das ESO-Geschwindigkeitserfassungssystem der Polizei. Dabei wurden 100 Tempodelikte registriert – 24 davon führten zu Bußgeldern, 76 zu Verwarnungen. Drei Fahrer müssen wegen extremen Tempoverstoßes mit einem Führerscheinentzug rechnen.
Zusätzlich dokumentierten die Beamten 68 weitere Verstöße, darunter das Nichtanlegen des Sicherheitsgurts, die Nutzung von Handys am Steuer sowie unzulässige technische Veränderungen an Fahrzeugen. Größere Treffen getunter Autos gab es nicht, allerdings wurden kleinere Gruppen in der Nähe der Schachtstraße beobachtet.
Besonders auffällig: Ein offensichtlich manipuliertes E-Bike, das mit 50 km/h unterwegs war – deutlich über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit. Das Fahrrad wurde beschlagnahmt.
Die Aktion zeigte, wie verbreitet Raserei und andere Verkehrsvergehen in Hamm sind. Zahlreiche Autofahrer müssen nun mit Strafen, Verwarnungen oder dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. Die Beschlagnahmung des E-Bikes unterstreicht zudem den Fokus auf illegale Fahrzeugumrüstungen.






