Polizei Duisburg schlägt gegen illegale Straßenrennen und gefährliche Stunts zu
Lea WagnerPolizei Duisburg schlägt gegen illegale Straßenrennen und gefährliche Stunts zu
Polizei Duisburg geht gegen illegale Straßenrennen im Gewerbegebiet Asterlagen vor
Bei einer großangelegten Kontrolle hat die Polizei in Duisburg gegen die sogenannte RPD-Szene vorgegangen – eine Subkultur aus Rennfahrern, Posern und Treffsuchtenden, die aus ganz Nordrhein-Westfalen anreisen. Während der Aktion wurden rund 350 Personen und 150 Fahrzeuge überprüft.
Die Gruppe hatte sich versammelt, um gefährliche Stunts wie Driftmanöver und sogenannte „Donuts“ – kreisende Burnouts mit quietschenden Reifen – durchzuführen. Solche riskanten Fahrweisen gefährden nicht nur die Fahrer selbst, sondern auch Unbeteiligte und führen immer wieder zu schweren Unfällen.
Im Verlauf des Einsatzes wurden viele Teilnehmer aggressiv und verweigerten die Zusammenarbeit mit den Beamten. Sechs stark getunte Fahrzeuge wurden beschlagnahmt, zudem leitete die Polizei 25 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Zehn Personen erhielten ein Betretungsverbot für das Gebiet.
Darüber hinaus verhängte die Polizei 32 Bußgelder und erstattete zwei Strafanzeigen. Bei einigen Fahrzeugen waren die Kennzeichen verdeckt oder manipuliert, andere wiesen illegale Umbauten auf. Ein Streifenwagen wurde bei den Auseinandersetzungen beschädigt; die Ermittlungen dazu laufen noch.
Ziel der Aktion war es, die gefährlichen Rennfahrten in der Region einzudämmen. Die Behörden behalten das Gebiet weiterhin im Blick, um weitere Verstöße zu unterbinden. Je nach Ergebnis der laufenden Ermittlungen könnten weitere rechtliche Schritte folgen.






