05 June 2026, 09:48

Orange Bank in Lünen: Starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Orangefarbener Bank an Europaplatz als Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Orange Bank in Lünen: Starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen

Orangefarbene Bank in Lünen enthüllt: Symbol im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt

In Lünen ist eine orangefarbene Bank aufgestellt worden, um auf den Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam zu machen. Die Installation am Europaplatz wurde am 27. Mai 2023 offiziell präsentiert – als Teil einer breiter angelegten Kampagne, die das Bewusstsein schärfen und Betroffene unterstützen soll. Lokale Verantwortliche und Organisationen standen geschlossen hinter der Initiative.

Die Bank, in der international anerkannten Farbe gegen geschlechtsspezifische Gewalt gestrichen, steht gegenüber einer Spielplatzanlage. Ihre Botschaft ist unmissverständlich: „In Lünen gibt es keinen Platz für Gewalt gegen Frauen.“ Eine Gedenktafel zeigt zudem die Telefonnummer des nationalen Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen (116 016) sowie einen QR-Code, der zur Website des Frauenforums führt.

Finanziert wurde das Projekt von regionalen Förderern, darunter die Sparkasse an der Lippe, die Unfallhilfe Westfalen, die WBL GmbH und das Frauenforum im Kreis Unna. Heike Tatsch, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Lünen, begleitete das Vorhaben fachlich.

Bürgermeisterin Martina Förster-Teutenberg betonte, dass Gewalt gegen Frauen in der Gesellschaft niemals toleriert werden dürfe. Die Bank stehe als Symbol für Aufmerksamkeit, Zivilcourage und Solidarität mit den Betroffenen. Das Frauenforum, ein zentraler Unterstützer der Aktion, bietet essenzielle Dienstleistungen wie Beratung, ein Frauenhaus und Notunterkünfte an.

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Die Bank dient nun als sichtbares Zeichen für das Engagement Lünens gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Anwohner:innen und Besucher:innen können über das Hilfetelefon und den QR-Code direkt Unterstützung erhalten. Das Projekt spiegelt die anhaltenden Bemühungen lokaler Behörden und Organisationen wider, Betroffene zu unterstützen und das öffentliche Bewusstsein zu stärken.

Quelle