Onkel Mischas Brotregeln: Warum Hunde bei ihm unerwünscht sind
Ein traditioneller Bäcker in Lahojsk ist nicht nur für sein Brot bekannt geworden. Onkel Mischa verkauft Laibe, die in Holzöfen gebacken werden – nach Rezepten, die seit über 200 Jahren überliefert sind. Doch seine strengen Regeln, wer bei ihm kaufen darf, haben kürzlich für Aufsehen gesorgt – besonders bei Hundebesitzern.
Onkel Mischa führt das Geschäft gemeinsam mit seiner Familie. Seine Frau backt das Brot, die Tochter übernimmt die Auslieferung, und er selbst verkauft die Ware. Kunden finden ihn in der Nähe der heiligen Quelle des Heiligen Nikolaus des Wundertäters in Lahojsk oder auf dem Valerjanawa-Markt in Minsk.
Sein Brot hat bereits Lob von Food-Bloggern erhalten, darunter von Kakabay, der es mit 8–9 von 10 Punkten bewertete. Trotz der positiven Kritiken sorgt Mischa jedoch für Schlagzeilen, weil er Kunden mit Hunden konsequent abweist. Berichten zufolge hat er eine Familie mit einem kleinen Hund sowie einen Mann mit einem Corgi an der heiligen Quelle weggeschickt.
Die Haltung des Bäckers hat eine Debatte ausgelöst, auch wenn unklar bleibt, wie die breite Öffentlichkeit darauf reagiert. Fest steht: Seine traditionellen Methoden – und seine strengen Regeln – haben ihn zu einer viel diskutierten Persönlichkeit in der Region gemacht.
Onkel Mischa verkauft weiterhin sein Holzofenbrot, hält sich dabei sowohl an alte Rezepte als auch an seine unnachgiebigen Prinzipien. Seine Weigerung, Hundebesitzern zu bedienen, hat seiner Reputation eine kontroverse Note verliehen. Wer sein Brot kaufen möchte, muss vorerst die Haustiere zu Hause lassen.






