"Ohligs City Ring": Weniger Parkplätze, mehr Öko-Mobilität – und eine hitzige Debatte
Niklas Neumann"Ohligs City Ring": Weniger Parkplätze, mehr Öko-Mobilität – und eine hitzige Debatte
Projekt „Ohligs City Ring“: Mehr Öko-Mobilität, weniger Parkplätze – und eine Debatte über die Folgen
Das Projekt „Ohligs City Ring“ soll umweltfreundliche Verkehrsmittel fördern und die Anbindung an die Innenstadt verbessern. Gleichzeitig fallen dafür 35 Parkplätze weg – eine Maßnahme, die die Diskussion über das Verhältnis zwischen Verkehrsoptimierung und Parkraumversorgung neu entfacht.
Besonders betroffen sind die Kottendorfer Straße und die Bahnstraße, wo 28 Stellplätze entfallen. Weitere acht verschwinden an der Rennpatt, doch hier plant die Stadt einen Ausgleich: Ein ehemaliger Schulbus-Bereich soll zu Parkflächen umgewidmet werden, sodass die Bilanz ausgeglichen bleibt.
Ein Großteil der Streichungen wird mit Sicherheitsbedenken begründet – etwa durch zu schmale Fahrspuren und schlechte Sichtverhältnisse. An der Rennpatt könnte ein vorgeschlagenes Einbahnstraßensystem den Verkehr entzerren, Busse beschleunigen und Gehwege freimachen. Zudem würde es Lkw und Bussen das Abbiegen in die Bahnstraße erleichtern.
Zu den Baumaßnahmen gehören auch neue oder vergrößerte barrierefreie Bushaltestellen, die den ÖPNV attraktiver machen und die Erreichbarkeit lokaler Zentren verbessern sollen. Unklar bleibt jedoch, wie viele öffentliche Parkplätze es im Gebiet insgesamt gibt – und welche Auswirkungen der Wegfall von 35 Stellplätzen auf die Parksituation haben wird.
Das Vorhaben verspricht flüssigeren Verkehr, grünere Mobilität und bessere Anbindungen an den Bahnhof. Doch der Parkplatzverlust wirft die Frage auf, ob die Vorteile die Nachteile für Anwohner, Kunden und Besucher überwiegen. Über alternative Lösungen wird weiterhin diskutiert.






