17 April 2026, 04:05

NRW weitet Expressbus-Netz auf 57 Linien aus – bessere Anbindung für 600.000 Einwohner

Zwei gelbe Busse fahren auf einer Straße mit hohen Gebäuden, ein Verkehrssignal mit einem Mast und einer daran befestigten Tafel auf der rechten Seite und einige Fußgänger im Hintergrund.

NRW weitet Expressbus-Netz auf 57 Linien aus – bessere Anbindung für 600.000 Einwohner

Nordrhein-Westfalen baut sein Expressbus-Netz mit 20 neuen Linien aus

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Das Projekt soll die Verkehrsanbindung für rund 600.000 Einwohner verbessern – vor allem in ländlichen Regionen. Die Finanzierung der neuen Verbindungen übernimmt die Landesregierung mindestens bis 2032.

Die Erweiterung wurde im Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Landesregierung vereinbart. Aktuell verkehren in NRW 37 Expressbuslinien; mit den Neuzugängen steigt die Zahl auf 57. Die neuen Linien sollen vor allem ländliche Gemeinden besser an Regionalzüge und S-Bahn-Anbindungen anschließen.

Jede neue Strecke wird mindestens stündlich bedient. Die Busse fahren montags bis freitags von 6:00 bis 20:00 Uhr, auf einigen Strecken gibt es zusätzlich frühe oder späte Verbindungen. Alle Expresslinien – sowohl die bestehenden als auch die neuen – erhalten künftig ein einheitliches Design für mehr Wiedererkennung.

Die Landesregierung sichert die Finanzierung des Netzes bis 2032 zu. Ziel ist es, Pendler und Reisende in der Region mit schnelleren und zuverlässigeren Verbindungen zu versorgen.

Die neuen Buslinien sollen in den kommenden Monaten den Betrieb aufnehmen. Sie sind darauf ausgelegt, Lücken im ländlichen Nahverkehr zu schließen und den Zugang zu Schienenverbindungen zu erleichtern. Dank der langfristigen Förderung durch das Land wird das Netz voraussichtlich über das nächste Jahrzehnt stabil bleiben.

Quelle