NRW-Städte schlagen Alarm: Kampagne gegen finanzielle Notlagen gestartet
Niklas NeumannNRW-Städte schlagen Alarm: Kampagne gegen finanzielle Notlagen gestartet
Der Städtetag Nordrhein-Westfalen hat seine Teilnahme an einer bundesweiten Kampagne zur Bewältigung finanzieller Notlagen bekannt gegeben. Der Beschluss fiel während der jüngsten Hauptversammlung in Oberhausen, die unter dem Motto „Handlungsfähige Städte jetzt! Für ein starkes NRW“ stand. Rund 500 Delegierte und Gäste nahmen an der Veranstaltung teil.
Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen, wurde während der Versammlung zum Präsidenten des Städtetags gewählt. In seiner Ansprache forderte er das Land auf, entschlossen gegen die chronische Unterfinanzierung der Kommunen vorzugehen. Er betonte, wie wichtig es sei, neue Schulden zu vermeiden und sich für Bundeshilfen einzusetzen, um das Problem zu lösen.
Der Städtetag bestätigte, sich am bundesweiten „Kommunen am Limit“-Aktionstag am 22. Juni zu beteiligen. Städte, Kreise und Gemeinden in ganz Deutschland werden daran teilnehmen, um auf ihre prekäre Haushaltslage aufmerksam zu machen. Die nordrhein-westfälischen Kommunen bleiben entschlossen, trotz der Herausforderungen ihre Handlungsfähigkeit zu erhalten, lokale Gemeinschaften zu unterstützen und zukünftige Investitionen zu finanzieren.
Der Aktionstag soll die massive finanzielle Belastung der kommunalen Haushalte ins öffentliche Bewusstsein rücken. Die Beteiligung des Städtetags unterstreicht den gemeinsamen Willen, eine bessere Finanzausstattung durchzusetzen. Die Städte in der Region sind fest entschlossen, ihre Rolle als Garanten für sozialen Zusammenhalt und wirtschaftliche Stabilität zu bewahren.






