Neues Wohnquartier in Mönchengladbach-Lürip: Bauarbeiten auf REME-Gelände starten
Lara LangeNeues Wohnquartier in Mönchengladbach-Lürip: Bauarbeiten auf REME-Gelände starten
Baubeginn für neues Wohnquartier im Mönchengladbacher Stadtteil Lürip
Im Stadtteil Lürip von Mönchengladbach haben die Bauarbeiten für ein neues Wohnviertel begonnen. Das Projekt verwandelt das ehemalige REME-Militärgelände in ein gut angebundenes Wohngebiet mit 300 geplanten Wohneinheiten. Insgesamt fließen 1,5 Millionen Euro in das Vorhaben, um den dringenden Wohnraumbedarf der Stadt zu decken.
Die EWMG (Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach) und das Bauunternehmen Anton Küpper Hoch- und Tiefbau haben mit den Arbeiten an der Verkehrs- und technischen Infrastruktur für die erste Bauphase, Los 1, begonnen. Dieser Abschnitt umfasst rund 3.800 Quadratmeter Straßenfläche und 530 Meter Kanäle. Die Fertigstellung ist für Anfang 2026 vorgesehen.
Los 1 wird als städtebauliche Verbindung zwischen dem REME-Gelände und dem alten Ortskern von Lürip dienen. Dank der zentralen Lage sind der Hauptbahnhof und die S-Bahn-Haltestelle leicht erreichbar. Die EWMG wird hier in Kürze 14 Grundstücke für Ein- und Doppelhäuser vermarkten – vergeben nach drei Kriterien: Höchstgebot, soziale Gesichtspunkte und eine Festpreis-Verlosung.
Parallel dazu läuft eine separate Ausschreibung für ein Mehrfamilienhaus am Compesmühlenweg. Das Gebäude soll 29 Wohneinheiten umfassen, wobei mindestens die Hälfte als geförderter Wohnraum vorgesehen ist. Zudem entsteht eine Tiefgarage. Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der EWMG, bezeichnete den Spatenstich als Startschuss für ein durchdacht geplantes Quartier, das den lokalen Wohnbedarf deckt.
Das neue Viertel schafft dringend benötigten Wohnraum in Mönchengladbach und kombiniert private sowie geförderte Wohnungen. Mit den laufenden Infrastrukturarbeiten und der baldigen Verfügbarkeit der Grundstücke könnten die ersten Bewohner nach Fertigstellung 2026 einziehen. Zudem verbessert das Projekt die Verkehrsanbindung zwischen dem REME-Gelände und der Innenstadt.






