18 April 2026, 12:06

Neuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft gegen Einsamkeit und Wohnungsnot der Studierenden

Gruppe von Menschen auf einem Sofa sitzend, einige halten Bücher und Stifte, mit "International Education Week IEW 2016"-Text in der Mitte, wirken in ein Gespräch vertieft.

Neuer Hochschulseelsorger in Köln kämpft gegen Einsamkeit und Wohnungsnot der Studierenden

Thorben Pollmann übernimmt eine neue Aufgabe als Hochschulseelsorger in Köln. Die Position bringt frische Herausforderungen mit sich, denn er wird sich mit Studierenden auseinandersetzen, die mit drängenden Problemen konfrontiert sind. Wohnungsnot, Einsamkeit und finanzielle Sorgen zählen zu den größten Belastungen in der Kölner Studierendenschaft.

Pollmann beginnt seine Arbeit zu einer schwierigen Zeit für die Kölner Studierenden. Über 2.500 von ihnen warten derzeit auf einen Platz in einem Studentenwohnheim, einige drohen sogar obdachlos zu werden. Doch nicht nur die Wohnungsfrage belastet die jungen Menschen – auch die Klimakrise und wirtschaftliche Unsicherheiten lasten schwer auf ihnen.

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Der Seelsorger hat deutlich gemacht, dass er die Studierenden in allen Lebensbereichen unterstützen möchte. Gemeinsam mit ihnen will er Lösungen für die Herausforderungen der Kirche erarbeiten und gleichzeitig auf ihre Bedürfnisse eingehen. Besonders die Einsamkeit ist ein wachsendes Problem, vor allem bei denen, die neu im Universitätsleben sind.

Pollmann freut sich darauf, die Studierenden zu Beginn des Wintersemesters kennenzulernen. Regelmäßige Veranstaltungen wie die Dienstagsmesse um 12:15 Uhr in der Katholischen Hochschulgemeinde bieten Gelegenheiten zum Austausch. Nach dem Gottesdienst gibt es ein gemeinsames Mittagessen, das den Studierenden Raum für Geselligkeit und den Aufbau von Kontakten bietet.

Für Pollmann beginnt ein neues Kapitel, geprägt von Vorfreude und Verantwortung. Sein Fokus liegt darauf, eine einladende Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Studierenden gehört und unterstützt fühlen.

Sein Amtsantritt fällt in eine Zeit, in der Studierende mit einer Vielzahl von Schwierigkeiten kämpfen – von der Wohnungssuche bis zum Umgang mit Isolation. Seine Bemühungen, Gemeinschaft zu fördern und praktische Hilfe anzubieten, werden das Erleben vieler in den kommenden Monaten prägen. Wöchentliche Treffen und offener Dialog sollen dabei eine zentrale Rolle spielen.

Quelle