25 April 2026, 04:05

Mönchengladbach setzt auf flexiblen Förderplan für junge Menschen mit Migrationshintergrund

Plakat zur Anmeldung für die Open Enrollment-Veranstaltung mit dem Kongressabgeordneten Brad Schneider und dem North Shore Senior Center, das Text und ein Logo enthält.

Mönchengladbach setzt auf flexiblen Förderplan für junge Menschen mit Migrationshintergrund

Mönchengladbach startet neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche

Mönchengladbach hat einen neuen Förderplan für Kinder und Jugendliche ins Leben gerufen, um junge Menschen in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen – insbesondere solche mit Migrationshintergrund. Die Initiative wurde im Jugendwerkstatt Kuhle 8 vorgestellt, einem Projekt, das bereits Teenagern den Übergang von der Schule in den Beruf erleichtert.

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Der Plan ist kein starrer Masterplan, sondern ein flexibles, partizipatives Rahmenwerk. Entwickelt wurde er in Zusammenarbeit mit Partnern, Jugendlichen und Jugendhilfeeinrichtungen, um praxisnahe Lösungen zu gewährleisten. Geförderte Projekte konzentrieren sich auf soziale Teilhabe, digitale Kompetenzen, MINT-Bildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sowie eine engere Vernetzung lokaler Akteure.

Jede Maßnahme orientiert sich an übergeordneten Zielen, bleibt aber anpassungsfähig an die Bedürfnisse der Teilnehmenden. Im Mittelpunkt steht die Mitgestaltung: Kinder und Jugendliche sollen ihre Förderung aktiv mitbestimmen. Als wichtigen Meilenstein haben die Verantwortlichen das Jahr 2030 gesetzt, um die langfristige Wirkung zu bewerten.

Das Finanzierungskonzept verzichtet auf starre Budgets und ermöglicht so Anpassungen an sich ändernde Rahmenbedingungen. Leitgedanke ist das afrikanische Sprichwort "Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind großzuziehen" – ein Appell an die gemeinsame Verantwortung für die Entwicklung junger Menschen.

Ziel des Plans ist es, den Übergang von der Schule in den Beruf zu erleichtern und Hürden für Jugendliche mit Migrationsgeschichte abzubauen. Bis 2030 soll der Erfolg an messbaren Fortschritten in Bildung, Integration und Berufsvorbereitung gemessen werden. Lokale Akteure werden den Ansatz durch kontinuierliche Zusammenarbeit weiterentwickeln.

Quelle