12 June 2026, 20:03

Mönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Wohnungsbau und Stadtentwicklung 2025

EWMG blickt auf das Geschäftsjahr 2025 zurück        Erfolgreiches Kerngeschäft

Mönchengladbach investiert 43 Millionen Euro in Wohnungsbau und Stadtentwicklung 2025

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) hat für das Jahr 2025 starke finanzielle Ergebnisse vorgelegt. Mit einem Jahresüberschuss vor Steuern von rund 7,6 Millionen Euro – darunter eine Dividende von 6,7 Millionen Euro von der NEW – sowie einem operativen Ergebnis von etwa einer Million Euro verzeichnet das Unternehmen eines der drittbesten Betriebsergebnisse seiner Geschichte, wie Dr. Ulrich Schückhaus betonte, der im Juli in den Ruhestand geht.

Die EWMG bewilligte 2025 insgesamt 43,2 Millionen Euro für Bau- und Sanierungsprojekte. Ein zentraler Schwerpunkte liegt auf dem geförderten Wohnungsbau, wobei besonders die Siedlungen Flipsenpesch, das Baugebiet REME Los 1 und das Quartier Maria Hilf Terrassen herausragen. Letzteres zählt zu den größten innerstädtischen Wohnprojekten der Stadt und umfasst sowohl Mehrfamilienhäuser als auch Reihenhäuser.

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In diesem Jahr investierte die Gesellschaft rund zehn Millionen Euro in bedeutende Vorhaben, darunter die Sanierung der Bezirksbibliothek in Rheydt, des Nationalen Hockey-Leistungszentrums, des Bahnhofs Rheydt Mitte sowie der Tiefgarage Maria Hilf Terrassen. Strategische Grundstücksankäufe wie die Immobilien Hauptstraße 7–9, das ehemalige Tellmann-Gebäude in Rheydt und Kirchplatz 5 unterstreichen die langfristigen städtebaulichen Ziele.

Ab 2027 werden drei neue Wohngebiete für private Bauherren und Investoren erschlossen: Gartenkamp in Hardt mit 16 Wohneinheiten, Voigtshofer Allee in Wickrath mit 33 Einheiten und Frankenstraße in Bonnenbroich mit 34 Einheiten. Zudem wurde der Parkplatz an der Aachener Straße erworben, um dort mögliche Schulweiterungen und Wohnraum zu schaffen.

Claudia Schwan-Schmitz, Beigeordnete für Technische Angelegenheiten und Geschäftsführerin der EWMG, unterstrich die Bedeutung zukunftsorientierter Stadtentwicklung. Sie betonte, dass eine integrierte Planung entscheidend für die Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stabilität Mönchengladbachs sei. Die Stadt setze weiterhin auf langfristige Wertschöpfung durch strategische Investitionen und Wohnrauminitiativen.

Quelle