Messerangriff in Meschede: Hausmeister nach Attacke in Lebensgefahr
Schwerer Messerangriff in kommunaler Unterkunft in Meschede
Auf dem Gelände einer städtischen Unterkunft in der Waldstraße in Meschede hat sich ein schwerer Messerangriff ereignet. Ein 67-jähriger Hausmeister wurde mit einem Küchenmesser attackiert und befindet sich nach einer Notoperation weiterhin in lebensgefährlichem Zustand. Die Polizei nahm am Tatort einen 36-jährigen türkischen Staatsbürger fest, der im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt steht.
Laut Ermittlern griff der Verdächtige, ein 36-jähriger Mann, das Opfer mutmaßlich mit einem Messerstich in den Bauch an. Der Verletzte, ein nordmazedonischer Staatsbürger, arbeitete als Hausmeister in der Einrichtung. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht und wird derzeit intensivmedizinisch behandelt. Sein Zustand bleibt kritisch.
Die Behörden bestätigten, dass der Angreifer unmittelbar nach der Tat festgenommen wurde. Erste Ermittlungsergebnisse deuten darauf hin, dass kein rassistisches oder politisches Motiv hinter dem Angriff steht. Der Beschuldigte soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden, während die Untersuchungen fortgesetzt werden.
Für weitere Auskünfte steht Benedikt Teutenberg von der Kreispolizeibehörde Hochsauerland als Medienansprechpartner zur Verfügung. Er ist unter der Telefonnummer +49 291 9020 1140 oder per E-Mail unter [email protected] erreichbar.
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, um die genauen Umstände der Tat aufzuklären. Der Gesundheitszustand des Opfers wird weiterhin engmaschig überwacht, während dem Verdächtigen in den kommenden Stunden ein gerichtliches Verfahren droht.






