Mainzer Rheinfrühlingsfest kehrt mit spektakulärem Feuerwerk zurück
Das Mainzer Rheinfrühlingsfest erleuchtet in diesem Jahr mit zwei Feuerwerken den Himmel über der Stadt
Das Fest findet an zwei Samstagen, dem 28. März und dem 11. April, jeweils von mittags bis Mitternacht statt. Nach dem teuren und bei den Besuchern weniger beliebten Drohnen-Spektakel des Vorjahres kehren die Veranstalter nun zur traditionellen Feuerwerkskunst zurück.
Im vergangenen Sommer hatte das Johannisnacht-Fest sein übliches Feuerwerksfinale durch eine Lichtshow mit Drohnen ersetzt. Der Wechsel erfolgte auf Initiative der Stadt, die auf wachsende Umweltbedenken, Tierschutzdebatten und sich wandelnde öffentliche Einstellungen verwies. Doch die Drohnenshow kostete mehr als das Doppelte eines klassischen Feuerwerks.
Bürgermeister Nino Haase hatte sich für die Drohnen-Vorführungen ausgesprochen – wegen ihrer ökologischen Vorteile und der nachhaltigen visuellen Wirkung. Doch der Festausschuss unter dem Vorsitz von Marco Sottile betonte, dass neue Ideen sorgfältig auf ihre Akzeptanz in der Bevölkerung geprüft werden müssten. Die starke Nachfrage der Besucher führte schließlich zur Rückkehr zum Feuerwerk für das diesjährige Frühlingsfest.
Die Stadt räumte ein, dass finanzielle Überlegungen eine Rolle spielten. Zwar erkennt die Verwaltung die ökologischen Nachteile von Feuerwerk an, respektiert aber die Entscheidung der Festveranstalter. Den Auftakt bildet am 28. März ein Feuerwerk am Rheinufer, gefolgt von einer zweiten Show am 11. April.
Trotz der höheren Kosten der Drohnen-Alternative im Vorjahr setzt das Rheinfrühlingsfest in diesem Jahr wieder auf zwei Feuerwerksabende. Der Eintritt bleibt frei, die Tore sind an beiden Tagen von 12 bis 24 Uhr geöffnet. Angesichts der anhaltenden Diskussionen über Nachhaltigkeit und Tradition werden die Veranstalter die Reaktionen des Publikums vermutlich genau beobachten.






