Lebensgefährliches Train-Surfen: Zwei Jugendliche in Neuss-Büttgen festgenommen
Lea WagnerLebensgefährliches Train-Surfen: Zwei Jugendliche in Neuss-Büttgen festgenommen
Zwei Jugendliche wurden auf frischer Tat ertappt, als sie versuchten, auf einem stehenden S-Bahn-Zug am Bahnhof Neuss-Büttgen „Train-Surfen“ zu betreiben. Der lebensgefährliche Stunt führte zu ihrer sofortigen Festnahme durch die Bundespolizei Düsseldorf. Die Behörden warnten seitdem eindringlich vor den Risiken eines solchen Verhaltens auf Bahnanlagen.
Der Vorfall begann, als die 14- und 16-jährigen Jungen auf die Außenseite eines haltenden Zuges kletterten. Andere Fahrgäste bemerkten die gefährliche Aktion schnell und alarmierten das Bahnpersonal. Mitarbeiter griffen ein, bevor sich der Zug in Bewegung setzte, und verhinderten so eine mögliche Tragödie.
Die Bundespolizei nahm beide Teenager am Bahnhof in Gewahrsam. Sie erhielten eine offizielle Verwarnung und wurden später an ihre Eltern oder Erziehungsberechtigte übergeben. Zudem wurden sie wegen unbefugten Betretens von Bahnanlagen mit einem Bußgeld belegt.
Die Behörden betonten die extremen Gefahren des Train-Surfens. Bahnbetrieb bedeutet hohe Geschwindigkeiten, lange Bremswege und keine Möglichkeit auszuweichen. Selbst stehende Züge können tödlich enden, wenn sie sich unerwartet in Bewegung setzen.
Der Fall unterstreicht das strikte Verbot, ohne Erlaubnis Bahnanlagen zu betreten. Die Polizei wies erneut darauf hin, dass solche Handlungen nicht nur Menschenleben gefährden, sondern auch den Zugverkehr behindern. Die Jugendlichen müssen nun mit rechtlichen Konsequenzen für ihr Verhalten rechnen.






