12 April 2026, 06:06

"Kulturrucksack" 2026: Bewerbungen starten mit neuem Mindesthonorar für Künstler:innen

Gemälde von Kindern, die Musikinstrumente spielen und Bücher halten, mit Bäumen und einer Wand im Hintergrund.

"Kulturrucksack" 2026: Bewerbungen starten mit neuem Mindesthonorar für Künstler:innen

Mönchengladbacher "Kulturrucksack"-Programm startet Bewerbungsphase für 2026

Das Mönchengladbacher Programm Kulturrucksack hat die Bewerbungen für die Förderrunde 2026 eröffnet. Veranstalter:innen rufen Künstler:innen und Kulturinitiativen auf, kreative Projektideen einzureichen. Eine wichtige Neuerung in diesem Jahr ist die Einführung eines verbindlichen Mindesthonorars für beteiligte Fachkräfte.

Das vom Land Nordrhein-Westfalen unterstützte Programm erhält seit 13 Jahren jährlich rund 75.000 Euro Förderung. Alle Angebote bleiben für Teilnehmende kostenfrei und ermöglichen so einen breiten Zugang zu kulturellen Erlebnissen.

Für 2026 hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW ein verbindliches Mindesthonorar von 55 Euro pro Stunde für professionelle Künstler:innen festgelegt, die am Programm mitwirken. Damit soll eine faire Bezahlung kreativer Arbeit innerhalb der Initiative sichergestellt werden.

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Irina Pauli, Koordinatorin des Programms, ermutigt zur Einreichung innovativer Projekte. Sie steht auch als Hauptansprechpartnerin für Rückfragen unter [email protected] zur Verfügung. Die offizielle Eröffnung der neuen Förderphase nahm Birte Wehmeier, stellvertretende Leiterin des Kulturamts, vor.

Erstantragstellende werden gebeten, sich vor der Einreichung mit dem Kulturamt abzustimmen. Einsendeschluss für alle Projektvorschläge ist der 31. Oktober.

Der Kulturrucksack bietet auch 2026 wieder ein vielfältiges kulturelles Programm. Künstler:innen und Veranstalter:innen haben bis Ende Oktober Zeit, sich zu bewerben. Die Einführung des Mindesthonorars für Fachkräfte markiert eine bedeutende Weiterentwicklung des Programms.

Quelle