19 June 2026, 16:04

Krankenhaus-Schließungen in NRW: Wut auf fehlende Pläne für Mitarbeiter und Patienten

Krankenhausschließungen: SPD übt scharfe Kritik an der Vorgehensweise der Kplus-Gruppe

Krankenhaus-Schließungen in NRW: Wut auf fehlende Pläne für Mitarbeiter und Patienten

Die beiden Vorsitzenden Manfred Ackermann und Sabine Vischer-Kippenhahn haben die Art und Weise, wie die Krankenhausschließungen in der Region gehandhabt werden, scharf kritisiert. Das St.-Lukas-Klinikum in Ohligs sowie die Krankenhäuser in Haan und Hilden sollen bis Ende Januar 2024 geschlossen werden. Ihre Empörung folgt auf die überraschende Ankündigung, die sowohl Mitarbeiter als auch Patienten betrifft.

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Die Belegschaft des St.-Lukas-Klinikums war davon ausgegangen, nach der Schließung des Standorts Ohligs in die Krankenhäuser in Haan oder Hilden wechseln zu können. Nun stehen alle drei Einrichtungen vor der Schließung, sodass Pflegekräfte und nicht-medizinisches Personal ohne klare Alternativen dastehen. Sabine Vischer-Kippenhahn äußerte Bedenken, wie die Beschäftigten noch vor Weihnachten neue Arbeitsplätze in der Region finden sollen.

Manfred Ackermann bezeichnete die Behandlung der Mitarbeiter und ihrer Familien als „absolut verantwortungslos“. Zudem forderte er verlässliche medizinische Versorgungsstrukturen für die Patienten in der Region. Beide Vorsitzende zeigten sich solidarisch mit den betroffenen Beschäftigten und verurteilten die schrittweise Zerschlagung der Krankenhäuser. Sie warfen dem Betreiber und der Landesregierung vor, keinen klaren Zukunftsplan vorgelegt zu haben.

Die Vorsitzenden sind überzeugt, dass die Menschen in der Region und die Krankenhausmitarbeiter bessere Lösungen verdient hätten als die bisherige Reaktion des Landes. Die Schließungen werden bis Januar 2024 vollständig umgesetzt, doch viele Fragen bleiben unbeantwortet. Das Fehlen eines strukturierten Plans hat die Unsicherheit für Mitarbeiter und Patienten weiter verschärft.

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