Junge Feuerwehrleute meistern 48-Stunden-Extremübung in Arnsberg
Achtzehn junge Feuerwehrleute aus Bruchhausen/Niedereimer nahmen am 23. und 24. Mai 2025 an einer zweitägigen Übungsveranstaltung teil. Das Programm testete ihre Fähigkeiten in realistischen Notfallszenarien – von Waldbränden bis zu Fahrzeugbränden. Die Stadtjugendfeuerwehr Arnsberg, die rund 210 Mitglieder zwischen 10 und 18 Jahren zählt, organisierte die intensiven Übungen.
Die Veranstaltung begann mit einer 24-stündigen Simulation realer Einsatzlagen. Die Teilnehmer bekämpften zunächst einen Fahrzeugbrand an einer Tankstelle in Niedereimerfeld. In der Nähe löschten sie eine brennende Feuerschale nahe den Fischteichen entlang des Kettlerbachs.
Anschließend musste das Team einen simulierten Wald- und Flächenbrand oberhalb der Hellefelder Höhe bewältigen. Schnell arbeiteten sie daran, die Flammen einzudämmen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Später testete ein ausgelöstes Feueralarm in einem Industriegebäude ihre Koordinationsfähigkeiten, während sie ein großes Gelände durchsuchten und Einsatzprotokolle führten.
Die letzte Herausforderung bestand in einer Vermisstensuche im unwegsamen Gelände. Drei Personen wurden erfolgreich lokalisiert und gerettet. Den Abschluss bildete ein kontrolliertes Holzstapel-Feuer auf einem Parkplatz, das die jungen Feuerwehrleute mit drei Schläuchen bekämpften.
Während der gesamten Übungen übernahmen mehrere Mitglieder Führungsaufgaben. Sie agierten als Gruppenführer und Einsatzleiter und führten ihre Teams durch die verschiedenen Szenarien.
Die zweitägige Ausbildung vermittelte der Jugendfeuerwehr praktische Erfahrungen im Umgang mit vielfältigen Notfällen. Von Fahrzeugbränden über Waldbrände bis hin zu Suchaktionen zeigten sie Teamgeist und schnelle Entscheidungsfähigkeit. Die Veranstaltung festigte ihre Kompetenzen als künftige Feuerwehrkräfte in der Region Arnsberg.






