Interreligiöse Iftar-Feiern stärken in Deutschland den gesellschaftlichen Zusammenhalt
Lara LangeInterreligiöse Iftar-Feiern stärken in Deutschland den gesellschaftlichen Zusammenhalt
In ganz Deutschland finden während des Ramadan interreligiöse Iftar-Veranstaltungen statt, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. In Städten wie Dortmund, Gelsenkirchen und Wesel kamen Menschen unterschiedlicher Religionen und Hintergründe zusammen. Lokale Verantwortliche loben diese Initiativen als wichtige Plattform für Dialog und Verständigung.
Der Ramadan hat für Muslime eine tiefe Bedeutung, da das Fasten von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang zu den fünf Säulen des Islam zählt. In diesem Jahr fanden interreligiöse Iftar-Feiern in mehreren Städten statt, darunter der Jugend-Iftar in Dortmund am 27. April 2025 und eine Veranstaltung in der DITIB Mescid-i Aksa Camii Hassel in Gelsenkirchen am 22. März 2025. Auch Hannover pflegt seit langem eine solche Tradition.
In Wesel organisierten islamische Kulturvereine, katholische und evangelische Kirchen sowie die Stadtverwaltung erstmals einen gemeinsamen Iftar. Rund 100 Gäste aus lokalen Vereinen, religiösen Gruppen und der Politik nahmen teil. Bei Sonnenuntergang eröffnete Julian Agushi von Horizont e.V. die Veranstaltung mit dem Gebetsruf, gefolgt von einem gemeinsamen Mahl an einem vielfältigen Büfett.
Jihane Zerhouni, Vorsitzende des Ausschusses für Chancengleichheit und Integration, betonte die symbolische Bedeutung des gemeinsamen Brotbrechens. Wesels Bürgermeister Rainer Benien hob hervor, wie solche Begegnungen Einheit und gegenseitigen Respekt in der Gemeinschaft fördern.
Die interreligiösen Iftar-Veranstaltungen bieten Menschen verschiedener Glaubensrichtungen die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Essen auszutauschen. Mit Beteiligung von Religionsvertretern, Kommunalpolitikern und Bürgern zielen die Treffen darauf ab, nachhaltigen sozialen Zusammenhalt zu schaffen. Ähnliche Initiativen sollen auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden.






