Henkel erhöht Preise für Persil & Co. – weitere Anpassungen 2026 drohen
Lara LangeHenkel erhöht Preise für Persil & Co. – weitere Anpassungen 2026 drohen
Henkel hat eine weitere Runde von Preiserhöhungen für Alltagsprodukte des Haushalts angekündigt. Das Unternehmen, bekannt für Marken wie Persil, führt steigende Kosten als Hauptgrund an. Vorstandsvorsitzender Carsten Knobel warnte, dass weitere Anpassungen zu Beginn des Jahres 2026 unvermeidbar seien.
Die jüngsten Preiserhöhungen folgen auf Jahre schrittweiser Anpassungen, wobei der anhaltende Konflikt im Iran die finanziellen Belastungen zusätzlich verschärft. Henkels Waschmittel, Spülmittel und Haarpflegeprodukte werden sämtlich teurer. Als Hauptgründe nennt das Unternehmen stark gestiegene Ölpreise und höhere Kosten bei den Zulieferern.
Der große Chemiekonzern BASF prognostiziert einen Anstieg der Rohstoffpreise um 30 Prozent – mit direkten Auswirkungen auf die Herstellung von Wasch- und Reinigungsmitteln. Knobel machte unmissverständlich klar: Steigen die Kosten, müssen auch die Verbraucherpreise folgen.
Während Henkel die Preiserhöhungen offen kommuniziert, könnten andere Unternehmen dies weniger transparent handhaben. Fast die Hälfte des Konzernumsatzes von 20,5 Milliarden Euro stammt aus Konsumgütern, was das Unternehmen besonders anfällig für Kostenschwankungen macht. Wirtschaftlicher Druck und Inflation treiben die Supermarktpreise für deutsche Verbraucher bereits jetzt in die Höhe.
Betroffen von den Preisanpassungen sind vor allem Grundartikel wie Waschpulver und Shampoo. Angesichts steigender Zuliefererkosten und geopolitischer Spannungen, die zusätzlich belasten, zeichnen sich weitere Erhöhungen ab. In den kommenden Monaten müssen Verbraucher für grundlegende Haushaltsprodukte tiefer in die Tasche greifen.






