Gütersloh startet mit "Jobwechsel" in die berufliche Inklusion
Gütersloh nimmt erstmals am Projekt "Jobwechsel" teil
Die Stadt Gütersloh hat in diesem Jahr erstmals am "Jobwechsel"-Projekt mitgewirkt – einer Initiative, die berufliche Inklusion und gegenseitiges Verständnis am Arbeitsplatz fördert. Mehrere städtische Bereiche, darunter das Stadtarchiv und Dienststellen des Rathauses, öffneten ihre Türen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die praktische Einblicke gewinnen konnten.
Im Rahmen des Projekts boten Abteilungen wie das Stadtarchiv, die Poststelle und das Telefonzentrum die Möglichkeit, Arbeitsabläufe kennenzulernen. Nico Neitzel schloss sich dem Team der Post- und Telefonzentrale an und sammelte neue Erfahrungen im Tagesgeschäft. Silke Flaskemper-Köhler, die im Stadtarchiv mitwirkte, äußerte im Nachgang Interesse daran, ihr Engagement durch ein weiteres Praktikum zu vertiefen.
Die Rückmeldungen der städtischen Mitarbeiter fielen durchweg positiv aus. Steffen Gerz, Sprecher des Kreises, betonte die Bedeutung von Güterslohs Rolle in dem Programm. Die Stadt setzt sich aktiv für Chancengleichheit ein und strebt an, die Vielfalt der Gesellschaft auch unter ihren Beschäftigten widerzuspiegeln – einschließlich Menschen mit schweren Behinderungen.
Obwohl für 2024 keine konkreten Zahlen vorliegen, wie viele Menschen mit Behinderung in externe oder reguläre Arbeitsverhältnisse vermittelt wurden, plant die Stadt, "Jobwechsel" 2026 fortzuführen und auszubauen. Bewerbungen stehen weiterhin allen Menschen offen – unabhängig von kulturellem oder sozialem Hintergrund.
Das "Jobwechsel"-Projekt hat den Teilnehmenden praktische Berufserfahrung ermöglicht und gleichzeitig die Inklusion am Arbeitsplatz gestärkt. Güterslohs Engagement für Vielfalt und Gleichbehandlung wird die künftigen Auflagen der Initiative prägen. Die positive Resonanz aus der Stadtverwaltung deutet auf wachsende Unterstützung für ähnliche Programme in der Zukunft hin.






