Gütersloh startet erste Demokratiekonferenz gegen antidemokratische Tendenzen
Leni HerrmannGütersloh startet erste Demokratiekonferenz gegen antidemokratische Tendenzen
Gütersloh richtet erste Demokratiekonferenz aus – am Freitag, 7. November
Unter dem Motto "Demokratie unter Druck – Gemeinsam handeln in Gütersloh" findet am kommenden Freitag die erste Demokratiekonferenz der Stadt statt. Die Veranstaltung, organisiert vom Bündnis für Demokratie, soll Bürgerinnen und Bürger zusammenbringen, um aktuelle Herausforderungen der lokalen Demokratie zu diskutieren. Von 16 bis 19 Uhr öffnet die Aula der Janusz-Korczak-Gesamtschule ihre Türen für die öffentliche Konferenz.
Den Auftakt bildet ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Sebastian Kurtenbach, der die thematische Ausrichtung der Konferenz vorgeben wird. Im Mittelpunkt stehen demokratisches Engagement und die Vielfalt in der Region.
Im Anschluss haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, in Workshops über eigene Erfahrungen mit antidemokratischem oder diskriminierendem Verhalten zu sprechen. Ziel der Arbeitsgruppen ist es, lokale Problemfelder zu benennen und Handlungsstrategien zu entwickeln, um solchen Tendenzen entgegenzuwirken.
Die Konferenz knüpft an erfolgreiche Projekte wie "Gesellschaft fördern – Zukunft gestalten (GFZ)" in Frankfurt am Main an. Diese Initiative, Teil des Bundesprogramms "Demokratie leben!", brachte Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Hintergründe zusammen, um den Dialog und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Gütersloh verfolgt mit seiner Konferenz einen ähnlichen Ansatz und sucht nach praktischen Lösungen, um Demokratie und Teilhabe im Stadtgebiet zu festigen.
Gefördert wird die Veranstaltung vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Ergebnisse der Konferenz fließen zudem in die laufende Bestands- und Ressourcenanalyse Güterslohs ein. Die Organisatoren wollen die Erkenntnisse nutzen, um künftige Maßnahmen für die Kommune zu gestalten.
Die Demokratiekonferenz markiert einen wichtigen Schritt, um lokale demokratische Herausforderungen anzugehen. Die Ergebnisse aus Workshops und Diskussionen sollen Güterslohs Bemühungen um mehr Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement vorantreiben. Das Bündnis für Demokratie wird die Erkenntnisse in seine übergreifende Strategie für die Stadt einbinden.






