Gütersloh plant gemeinsames Bürger- und Servicezentrum mit Polizei im Rathaus
Lea WagnerGütersloh plant gemeinsames Bürger- und Servicezentrum mit Polizei im Rathaus
Gütersloh treibt die Pläne für ein gemeinsames Bürger- und Servicezentrum von Stadtverwaltung und Polizei voran. Das bereits seit Langem öffentlich diskutierte Projekt soll die Sicherheit und Erreichbarkeit im Stadtzentrum verbessern. Bürgermeister Matthias Trepper unterstützt die Initiative seit seinem Amtsantritt.
Die Idee gewann an Fahrt, nachdem es immer wieder Gespräche über eine engere Zusammenarbeit zwischen Stadt und Polizei gegeben hatte. Beide Seiten arbeiten bereits in ordnungsrechtlichen Fragen zusammen, und das neue Zentrum wird diese Partnerschaft weiter ausbauen. Ein entscheidender Schritt war die Einladung von Entscheidungsträgern zu einem ersten Treffen durch Landrat Sven-Georg Adenauer und Bürgermeister Trepper.
Das Zentrum wird im Erdgeschoss des Rathauses in der Berliner Straße untergebracht. Es soll als sichtbarer und leicht zugänglicher Anlaufpunkt für Bürgerinnen und Bürger dienen. Polizeihauptkommissar Sven Harrsen, Leiter der Gefahrenabwehr, wird die polizeiliche Seite des Projekts verantworten. Norman Rosenland, Leiter des städtischen Ordnungsamts, übernimmt die Federführung für die Stadtverwaltung.
Das Ziel ist klar: Die Menschen sollen sich zu jeder Zeit sicher im Stadtzentrum fühlen. Durch die Bündelung der Dienstleistungen soll der Kontakt zu den Behörden einfacher und bürgerfreundlicher werden.
Das gemeinsame Servicezentrum markiert eine neue Phase in Güterslohs Herangehensweise an öffentliche Sicherheit und Verwaltung. Mit einem gemeinsamen Standort und optimierter Zusammenarbeit erwartet die Stadt eine schnellere Reaktionsfähigkeit und eine höhere Präsenz. Die nächsten Schritte des Projekts hängen von den Ergebnissen der ersten Beratungen ab.






