25 April 2026, 18:06

Großrazzia in Lünen: 13 Betriebe mit schweren Verstößen gegen Handelsrecht und Sicherheit

Schwarze und Weiße Zeichnung einer Fabrik mit rauchenden Schornsteinen, umgeben von Gebäuden, Grünflächen und einem Zaun, mit dem Text "New York State Penitentiary" unten.

Großrazzia in Lünen: 13 Betriebe mit schweren Verstößen gegen Handelsrecht und Sicherheit

Großrazzia in Lünen: 13 Betriebe kontrolliert – Verstöße gegen Handelsrecht und Sicherheitsvorschriften

Die Behörden in Lünen haben am 17. April eine großangelegte Kontrollaktion durchgeführt, bei der 13 lokale Unternehmen überprüft wurden. Die Inspektionen förderten eine Reihe von Verstößen zutage – von illegalem Verkauf bis hin zu unsicheren Produkten. An der Aktion beteiligten sich mehrere Behörden, die in Kiosken, Restaurants und Spielhallen die Einhaltung der Vorschriften überwachten.

An der gemeinsamen Operation waren das Ordnungsamt, die Polizei und die Ausländerbehörde beteiligt. Die Prüfer entdeckten zahlreiche Verstöße gegen Handelsbestimmungen, darunter fehlende Preisschilder, nicht deklarierte Waren und abgelaufene Produkte. In einem Betrieb wurden sogar Artikel verkauft, deren Verfallsdatum bereits überschritten war.

In einem Kiosk im Stadtteil Brambauer beschlagnahmten die Beamten mehrere Kartons mit pyrotechnischen Gegenständen. Zudem konfiszierten sie 20 Behälter mit Lachgas (Distickstoffmonoxid), eine Substanz, die häufig von Jugendlichen als Rauschmittel missbraucht wird. Der Verkauf von Lachgas an Minderjährige ist in Lünen verboten, und der großflächige Handel ist bundesweit aufgrund der gesundheitlichen Risiken untersagt.

Während der Kontrollen wurden zudem 302 nicht zugelassene "Snus"-Produkte aus dem Verkehr gezogen. Außerdem entfernten die Behörden einen illegalen Spielautomaten aus einem der Betriebe. Dr. Christian Klicki, Leiter des Ordnungsamts, betonte im Nachgang den Erfolg der Aktion und lobte die enge Zusammenarbeit der beteiligten Behörden.

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Die Razzia führte zur Beschlagnahmung gefährlicher und illegaler Waren – von Lachgas bis hin zu Pyrotechnik. Den Betrieben, bei denen Verstöße festgestellt wurden, drohen nun mögliche Sanktionen. Die Behörden kündigten an, dass weitere Kontrollen folgen werden, um die Einhaltung der lokalen und nationalen Gesetze sicherzustellen.

Quelle