22 March 2026, 18:05

Grenzüberschreitende Rettungskräfte üben Katastrophenschutz in Gangelt

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung arbeiten an einem Boot mit Rohren und Plakaten im Hintergrund.

Grenzüberschreitende Rettungskräfte üben Katastrophenschutz in Gangelt

Großübung in Gangelt: Grenzüberschreitende Rettungskräfte proben den Ernstfall

Am Samstag fand in Gangelt im Kreis Heinsberg eine großangelegte Notfallübung statt. Rettungsteams aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien simulierten gemeinsam eine Katastrophe, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit unter Hochdruck zu testen.

An der Übung beteiligten sich über 30 Behörden und Organisationen aus der Euregio. Das Szenario sah einen schweren Unfall mit einem Gefahrguttransporter, einem Reisebus und mehreren Pkw vor, bei dem Dutzende Verletzte zu versorgen waren. Die Teams mussten ihre Koordination unter Beweis stellen.

Spezialeinheiten aus den Niederlanden rückten mit Schutzkleidung an, um das auslaufende Gefahrgut zu sichern. Zudem kamen Drohnen zum Einsatz, um die Unfallstelle aus der Luft zu erkunden. Die Kreisstraße 13, die zugleich als Umgehungsstraße für Gangelt dient, blieb für die Dauer der Übung gesperrt.

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Die Veranstalter bestätigten im Anschluss, dass die Übung wie geplant verlaufen sei. Die Einsatzkräfte aus allen drei Ländern arbeiteten effektiv zusammen und zeigten, dass sie auch große Schadenslagen bewältigen können.

Die Straße wurde am späten Samstagabend nach Abschluss der Übung wieder freigegeben. Die Verantwortlichen lobten die reibungslose Zusammenarbeit der deutschen, belgischen und niederländischen Teams. Die Übung unterstrich die Bedeutung der grenzüberschreitenden Vorbereitung auf Notfälle.

Quelle